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Posts Tagged ‘Tim Svart’

Michael E. VietenMeine liebe Kollegin Marita Sydow Hamann bat mich vor ein paar Tagen im Rahmen des „The Next Big Thing Blog Hop“-Projekts um ein kurzes Interview. Gerne kam ich Maritas Wunsch nach, aber von einem internationalen Projekt „The Next Big Thing Blog Hop“ hatte ich zuvor noch nie gehört.
Umso erstaunter war ich, welche Dimension dieses von mir bisher unbemerkte Projekt bereits erreicht hatte. Ich brauchte nur den gesetzten Links zu folgen und landete auf den Homepages von AutorInnen auf der ganzen Welt.

„The Next Big Thing Blog Hop“ (TNBTBH) ist eine internationale Aktion AutorInnen zu befragen, an welchem Buch sie gerade arbeiten. In den Interviews werden immer die gleichen Fragen gestellt und zusammen mit den Antworten auf den Homepages der AutorInnen veröffentlicht. Dann wird der Stab weitergereicht und weitere AutorInnen eingeladen, ebenfalls an der Aktion teilzunehmen.

Mich hat also Marita Sydow Hamann eingeladen. Marita ist gebürtige Norwegerin und lebt und arbeitet mit Ihrem Mann in Schweden. Marita, ich beneide Dich!
Ihre Antworten auf die 10 Fragen findet Ihr hier. Marita schreibt Fantasy-Romane und Kinderbücher. Sie freut sich über einen Besuch auf: Marita Sydow Hamann Books

Nun also Maritas Interview mit mir:

Was ist der Arbeitstitel Ihres Buchs?
Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich. Mit diesem Titel ist das E-Book soeben erschienen. Das Marketing dafür und die Vorbereitungen zum Druck des P-Books binden derzeit meine Aufmerksamkeit. Zum Schreiben komme ich im Moment nicht.

Woher kam die Idee für das Buch?
Es sind die kleinen und großen Dramen im Leben von Menschen, die mich inspirieren. Meine Texte sind wie Balladen und oft eine Mischung aus Erlebtem, Sehnsüchten, Hoffnungen und ein wenig Fantasie.

Unter welches Genre fällt Ihr Buch?
Belletristik. Drama und Tragödie.

Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?
Der größte Friedhof, ist der Friedhof der Träume und Hoffnungen denn seine Gräber bedecken jeden Winkel dieser Welt.

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?
Ken Duken und Benicio del Toro oder Steve Buscemi.

Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?
Beides. Eine Medien-Agentur hat den Vertrieb meiner E-Books übernommen. Meine P-Books werden vorerst von mir selbst via CreateSpace vertrieben, bis ich dafür eine Agentur oder einen Verlag gefunden habe.

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?
Etwa ein Jahr.

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?
Schwierig. Ich kenne keines. Das Buch zum Film „Rendezvous mit Joe Black“ vielleicht.

Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?
Der Trailer. Den gibts hier.

Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?
Oh ja, gerne. Da wären zunächst Anja Blum und Anja Ollmert. Beide haben an dieser Stelle schon einmal Gastbeiträge geschrieben. Dann die liebe Bettina Münster und die von mir überaus geschätzte Hedy Loewe, Ihren Gastbeitrag gibt es ebenfalls hier, und Swantje Berndt und Tim Svart. Tim schreibt Horror, und was mich wirklich freut, er ist damit sehr erfolgreich. Seinen Gastbeitrag gibt es auch hier.

Die Antworten der Kollegen im Rahmen des spannenden Projektes „The Next Big Thing Blog Hop“ reiche ich hier nach, sobald ich die Links zu deren Interviews erhalten habe.

The Next Big Thing Blog Hop – Interview mit: Anja Ollmert, Anja Blum, Bettina Münster, Hedy Loewe und Tim Svart

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Sie, verehrte Leser meines Blogs, werden es sicher bemerkt haben. Hier schreiben plötzlich Fremde. Und, es werden immer mehr. Ein Novum. Gastautoren auf Mentalis.

Ich habe Autorinnen und Autoren dazu eingeladen, hier zu schreiben. Die Ersten sind schon da. Ich begrüße: Alison Grey, Torsten Buchheit und Tim Svart. Herzlich willkommen.
Viele werden folgen. Zum Beispiel Ingrid Schmitz, schon nächste Woche. Ich freue mich sehr. Emily Bold? Nicole Sowade? Anja Blum? Janine Musewald? Ich hoffe darauf und bemühe mich, diese Autorinnen hier bald begrüßen zu dürfen.

Warum mache ich das?

Bisher habe ich alle Beiträge selbst verfasst. Das möchte ich nun ändern. Ich möchte ausgewählten Autorinnen und Autoren ermöglichen, ihre Bücher meinen Lesern vorzustellen.
Dabei soll das Motto dieses Blogs berücksichtigt werden. Es sollen also keine reinen Inhaltsbeschreibungen oder pure Reklame für das Buch sein, sondern ich möchte meinen Lesern auch die Gedankenwelt eben dieser ausgewählten Autorinnen und Autoren eröffnen.
Ich suche Menschen, die wirklich etwas zu sagen haben. Die sich mitteilen. Mahnen. Aufzeigen. Mut machen. Hoffnung geben und andere Menschen dazu bringen, aufzustehen und ihren Weg zu gehen.
Natürlich geht es um Bücher, aber die Rezensionen befassen sich nicht nur einfach mit der Geschichte, sondern mit dem, was die Menschen für ihren eigenen Weg durch die Zeit für sich mitnehmen können.
Getreu dem Motto dieses Blogs: „Gedanken Zweifel Ansichten Erfahrungen Enttäuschungen Fragen“

Ich suche Autorinnen und Autoren, die sagen: Kommt mit, auf unsere gemeinsame Reise durch die Zeit. Deren Bücher etwas bewirken. Ich suche Autorinnen und Autoren, deren Bücher nicht einfach gekauft, gelesen und vergessen werden.
Die Gastartikel werden von mir beworben. Zum Beispiel bei Facebook und Twitter. Ich gebe Pressemitteilungen heraus. Die Autorinnen und Autoren erhalten einen Account. Darunter können meine Leser alle Artikel dieser Autorin und des Autors finden.

Was bleibt zu sagen?

Meine Gäste werben auf eine besondere Art für sich, Ihre Bücher und für alles, was Sie sagen wollen.
Ich kann nicht alle Bücher selbst lesen. Wie an dem schleppenden Fortschritt in den Kategorien rechts von diesem Artikel „Ich lese derzeit“ und „Ich freue mich auf“ gut zu erkennen ist. Hinzu kommt, meine Arbeit an den eigenen Manuskripten und der Aufwand, für das Bewerben schon erschienener Bücher.

Ich bin sicher, meine geschätzten Leser teilen meine Freude über das Mitwirken lieber Kollegen.

Herzlichst
Ihr Michael Vieten

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Ein Beitrag von Tim Svart

Die deutschen Fernsehzuschauer laufen derzeit mit einem insgesamt zehnstündigen Serien-Special warm – für die achte, letzte und damit alles entscheidende Staffel der amerikanischen Erfolgsserie Desperate Housewives. Doch was steckt hinter dem phänomenalen Erfolg dieser Serie? Was faszinierte die Zuschauer über Jahre hinweg am beschaulichen Kleinstadtleben in der Wisteria Lane in der fiktiven US-Stadt Fairview?

Obwohl ich selbst nur durch die Begeisterung meiner Frau zu dieser Serie gekommen bin, muss ich tatsächlich meinen Hut vor ihren Drehbuchautoren ziehen. Sie haben es geschafft, den Witz und die Spannung über alle Staffeln hinweg aufrechtzuerhalten. Woran liegt das?

Den Reiz der Serie, deren Untertitel passenderweise „Everyone has a little dirty laundry“ lautet, machen die großen und kleinen Geheimnisse aus, die ausnahmslos jede der Protagonistinnen mit sich herumträgt. Natürlich ist jede von ihnen bestrebt, ihr Geheimnis vor ihren Freundinnen und Nachbarn, bisweilen sogar vor dem eigenen Ehemann, zu verbergen. Ja, wir können anderen Menschen eben nur vor den Kopf gucken, ganz egal, wie gut wir sie zu kennen glauben. Doch wehe, die wie der sprichwörtliche Augapfel gehüteten Geheimnisse geraten in die falschen Hände. Die Folgen können dramatisch sein und von einer Sekunde zur anderen tun sich ungeahnte Abgründe vor uns auf. Um zu retten, was zu retten ist, sind manche Menschen plötzlich zu Taten fähig, die sie zuvor aufs Tiefste verabscheut hätten.

Auch Patricia, die Protagonistin meiner Kurzgeschichte „Baileys Revanche“, hütet hinter ihrer verschlossenen Wohnungstür ein pikantes Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihr zum Verhängnis wird, als sie mit ihrem Nachbarn Mike Hancock aneinandergerät. Plötzlich bestimmt er die Spielregeln und Patricias Leben gerät zunehmend aus den Fugen. In ihrer Verzweiflung sieht sie nur einen einzigen Ausweg, ihr Leben und das Leben ihrer Tochter wieder unter Kontrolle zu bringen, denn Mike Hancock ist nicht daran interessiert, die Annehmlichkeiten, die sein neu erworbenes Wissen mit sich bringt, wieder aufzugeben. Mehr und mehr setzt er bei Patricia die Daumenschrauben an.

Ja, es sind die kleinen und großen Geheimnisse, die dem Leben, im wirklichen wie im literarischen, von Zeit zu Zeit eine unerwartete und bisweilen auch unerwünschte Wendung geben. Hatten Sie schon einmal Ärger mit ihrem Nachbarn? Falls nicht, seien Sie froh. Man weiß nie, vielleicht ist es nur die Ruhe vor dem Sturm. Und hüten Sie Ihr Geheimnis. Sie haben keins? Mit Verlaub, das nehme ich Ihnen nicht ab… Everyone has a little dirty laundry.

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Die Kurzgeschichte „Baileys Revanche“ ist auch Teil der bliebten Kurzgeschichtensammlung „Tödliche Nächte“.
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Sie möchten Spannung, Atmosphäre und eine Portion Erotik? Dann empfehle ich Ihnen Tim Svarts E-Book ‚Musik der Finsternis‘ aus der Serie ‚A tribute to … Klassische Geschichten neu erzählt‘.
Basierend auf einem Werk von Howard Phillips (H. P.) Lovecraft aus dem Jahre 1922 erzählt uns Tim Svart die Geschichte eines Literaturstudenten und der geheimnisvollen Schönen Viola.

Auch wenn Sie den armen Literaturstudenten um seine überaus ansehnliche Nachbarin beneiden, hätten Sie Viola angesprochen? In einem Magazin habe ich kürzlich gelesen, hübsche Frauen werden weniger oft angesprochen als Frauen mit durchschnittlichem Äußeren. Ein Dilemma. Wenn attraktive Frauen dann auch noch gebildet sind und womöglich erfolgreich, ist die Katastrophe perfekt. Viele verbleiben in unbefriedigenden Beziehungen oder bleiben Single.
Wer also die Gelegenheit hat, sollte sie nutzen. Da geht was, offenbar.

Wer hier mitliest, weiß, ich bevorzuge klassische Literatur oder eben solche, die sich daran anlehnt, und ich mag Autorinnen und Autoren, die diesen Schreibstil am Leben erhalten.
Klassische Geschichten neu zu erzählen halte ich für eine brillante Idee. Auf diese Weise bleiben uns die Klassiker erhalten und geraten nicht in Vergessenheit. Allerdings birgt ein solches Unterfangen auch eine Gefahr. Die neue Erzählung wird unweigerlich mit dem Original verglichen.
Tim Svart setzt sich diesem Risiko aus, und sein Mut wird belohnt. Mit ‚Musik der Finsternis‘ braucht er das Urteil der Leser nicht zu fürchten.

Wie wohl für die meisten Menschen spielen visuelle Reize für mich eine große Rolle. Das Cover eines Buches stimmt mich auf die Geschichte ein. Ich beginne, mit einer entsprechenden Erwartung zu lesen. Passt das Cover nun nicht zum Inhalt, bin ich irritiert und enttäuscht. Ebenso verhält es sich mit dem Titel eines Werkes. Hier patzen selbst große Verlage und bekannte Autoren bisweilen.
Nicht so Tim Svart. Sein Buch-Cover und der gewählte Titel erhalten von mir ein extra Lob. Sorgfältig und mit Bedacht ausgewählt und gewissenhaft umgesetzt erzeugt schon der Eröffnungsbildschirm die richtige Stimmung, bevor man den ersten Absatz gelesen hat.

Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann ‚Die Grube und das Pendel‘ 1842 von Edgar Allan Poe. Tim Svart wird wissen, was er damit tun soll.

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