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Posts Tagged ‘Science-Fiction’

Roman: „Schaue nicht nach Westen, schaue nach Osten. Dort geht jeden Morgen eine neue Sonne auf.“

Was erwartet die Menschheit, wenn sie weitermacht, wie bisher? Anthropozän 2050. Ende des Industriezeitalters.
Es ist genau das passiert, was jeder Mensch hätte wissen müssen. Die Menschen haben die Erde der Gier, der Selbstsucht und der Ignoranz geopfert. Die Umwelt ist größtenteils zerstört. Unbesiegbare Keime, Kriege, Hungersnöte und eine verheerende Pandemie haben den überwiegenden Teil der Menschheit dahingerafft. Der Rest kämpft allein oder in kleinen Gruppen ums Überleben. Jeder ist sich selbst der Nächste. In dieser feindlichen Umgebung lebt die junge Mila in der Hoffnung auf ein fernes Hochtal, in dem die Natur noch intakt sein soll. Mit dem alten Josh macht sie sich auf den gefährlichen Weg und kämpft mit den schrecklichen Folgen des Unterlassens und der Ignoranz der Menschen des 21. Jahrhunderts.
Ein Roman über ein großes Abenteuer, verzweifelte Hoffnung, grenzenlose Zuversicht und aufrichtige Freundschaft.

buch-kaufen4Taschenbuch (288 Seiten, ISBN: 978-3740733766)

eBook (ISBN: 978-3740737740)

Hier gibt es eine Leseprobe: Schaue nicht nach Westen

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Textprobe aus: „Handbuch zur Rettung der Welt“

„Schaue nicht nach Westen, schaue nach Osten. Dort geht jeden Morgen eine neue Sonne auf.“

Mila
Die brachiale Wucht des Aufpralls hätte sie beinahe umgeworfen. Vor Schreck blieb sie wie erstarrt stehen. „Kannibalen!“, schoss ihr sofort ein Verdacht durch den Kopf. Sie hatte schon davon gehört.
Vor wenigen Sekunden erst hatte sie das Buch im Mauerschutt des zerstörten Gebäudes gefunden und fasziniert von Staub und Sand befreit. Gab es wirklich einmal Menschen, die so dicke Bücher schreiben konnten? Das musste sehr lange her sein.
Schon seit Wochen durchstöberte sie den Schutt zusammengefallener Häuser, sie brauchte dringend neue Kleidung. Also streunte sie vorsichtig durch die Trümmerlandschaft und suchte nach Schuhen, Hosen, Jacken und Pullovern. Immer mit höchster Aufmerksamkeit für ihre gefährliche Umgebung.
Doch nun hatte das silbern glänzende Geschoss den Buchdeckel durchschlagen, und steckte tief in den Seiten. Als sie das Zischen des Bolzens hörte, war es schon zu spät.
Das Buch hatte ihr soeben das Leben gerettet. Dank der paar Zentimeter Papier in ihren Händen würde sie morgen tatsächlich 16 Jahre alt werden. Wenn sie bis dahin nicht noch einmal einen Fehler beging. Ein fürstliches Alter in schrecklichen Zeiten. (mehr …)

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Notebook-1Vor der anstehenden Veröffentlichung der Fortsetzung meines Kriminalromans „Atemlos – Beim Sterben ist jeder allein“ und der neuen Auflage von „Christine Bernard – Der Fall Siebenschön“ im ACABUS-Verlag, habe ich diesen Blog aufgeräumt und renoviert. Außerdem steht im November der Wechsel zu BookRix an. Vorher ist also alles hübsch fein gemacht.
Ursprünglich hatte ich geplant, einen komplett neuen Blog aufzuziehen, konnte mich aber im letzten Moment beherrschen. Ich habe derzeit einfach keine Zeit dafür.

Die Rubriken „Ich freue mich auf“ und „Ich lese derzeit“ sind weg. Immer wieder schieben sich Fachbücher zwischen meine Lesepläne, was dazu führt, dass die ausstehenden Rezensionen teils monatelang auf sich warten ließen. Das tun sie natürlich jetzt immer noch, aber es merkt niemand mehr. 😀

Alle Kategorien wurden gestrafft. Die Liste war zu lang. Jetzt ist es übersichtlicher. Wer nun einen Beitrag zu einem bestimmten Autor oder zu einem Buch sucht, bitte den Namen des Autors oder den Buchtitel in das Suchfeld oben rechts eingeben.

Die einsame weiße Bank auf dem Elbdeich, die jahrelang als Headerbild diente, ist nicht weg. Sie steht jetzt hier.

Atemlos-2 ist fast fertig. Leider bin ich mit der Überarbeitung meines Manuskripts nicht so gut vorangekommen, wie ich es mir gewünscht habe. Ich denke aber, dass die Fortsetzung von „Atemlos – Beim Sterben ist jeder allein“ Ende November/Anfang Dezember in den Handel kann. Das hängt nicht zuletzt auch von der Freizeit meiner Betaleser ab und wie viele Fehler die noch finden.

Obwohl der letzte Roman noch nicht mal veröffentlicht ist, denke ich schon über den nächsten nach. Entweder bringe ich endlich das ewig vor mir hergeschobene Manuskript von „Herbstlicht“ zu Ende oder ich schreibe einen neuen Fall für Christine Bernard.
Auf einen Science-Fiction-Roman hätte ich auch mal Lust. Oder ein Fotobuch. Oder ein Kinderbuch. Für Letzteres hätte ich sogar jetzt eine willige Illustratorin. Herr, gib mir die Zeit.

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dignity-rising2„Dignity Rising – Schwarze Prophezeiung“ ist die gelungene Fortsetzung von Band I „Dignity Rising – Gefesselte Seelen„. Ich habe das E-Book gelesen. Derzeit gibt es noch kein Taschenbuch dieses zweiten Bandes.

Hedy Loewe hat die Science-Fiction-Romance Geschichte um die Helden Shay, Hanout, Jon und Hawk konsequent weitergeführt.
Es ist viel los, in diesem zweiten Band. Beide Paare agieren unabhängig voneinander. Hinzu kommen die Ermittlungen der beiden „neuen“ Gegenspieler, den Boten Devenja und Trystan. Weitere Nebenhandlungen sorgen für viel Bewegung, ohne dass ich den „roten“ Faden verlor. Ich konnte den Entwicklungen der parallel erzählten Handlungen mühelos folgen.
Dazu bediente sich die Autorin eines schnellen Wechsels zwischen den Erzählsträngen. Manchmal nur wenige Seiten lang, bevor es mit einem anderen Schauplatz und einem anderen Team weiterging. Klug gemacht. Bravo.

Ich hatte mich ja schon einmal als wenig „Romance“-begeistert geoutet. Solche Textstellen überblättere ich gerne. Die Romantiker mögen es mir verzeihen. Deswegen gefallen mir besonders das hohe Tempo und der schnelle Wechsel der Erzählstränge. Der Science-Fiction Anteil und der zügige Fortschritt der Geschichte hielten meine Aufmerksamkeit aufrecht.

Also, klare Sache. DR II ist eine Empfehlung und darf gerne auf jeden Kindle. Handwerklich sauber erzählt, spannend, abwechslungsreiche Geschichte, 550 Seiten stark für nicht einmal fünf Euro. Alles gut.
Ja, und Romance ist auch drin.

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Sie mögen Fantasy, Romance, Science-Fiction, Erotik und glauben an die große Liebe? Prima. Dann sollten sie zugreifen. Bedenkenloser als ich allemal.
Ich lese kaum Fantasy. Ob ich Romantiker bin, müssen Sie andere fragen. Mit Erotik tue ich mich auch sehr schwer. Aber ich mag Science-Fiction. Und da war der erste Berührungspunkt zu Hedy Loewes Roman „Dignity Rising – Gefesselte Seelen“, erschienen bei Amazon als Kindle-Edition E-Book.

Hedy Loewe? Noch nicht gehört? Das wird sich ändern. Denn ihr Debütroman zeigt schon, wohin unsere „Leserreise“ gehen könnte. Wenn Hedy denn weiter schreibt. Eigentlich muss sie das. Wenn sie keine leeren Versprechungen machen möchte. „Dignity Rising“ endet verheißungsvoll mit dem Hinweis „Band 1“. Das lässt hoffen, dass Hedy Loewe zumindest bereits über „Band 2“ nachgedacht hat.

Als Hedy Loewe hier in meinem Blog vor ein paar Wochen ihren ersten Roman vorstellte, freute ich mich sehr darüber, weil Science-Fiction in meinem Blog unterbesetzt war. Es ist aber auch ein schwieriges Feld. Science-Fiction Fans sind schnell enttäuscht. Schwierig, die Balance der Elemente zu halten. Liebe (darf ja nie fehlen), Technik, Vision, Fremdartigkeit vermischt mit Bekanntem, Fantastik vermischt mit Vorstellbarem, der Konflikt, die Lösung. Die Gefahr einen überdrehten Lacher oder einen nüchternen Langweiler zu produzieren, ist groß. Die Liste der Gescheiterten ist lang. Ich begann zu lesen.

Um die Botin Shay und Raumstation-Commander Jon versammelt sich eine Gruppe Mitstreiter, die sich gegen die Föderation verschwören. Diese interplanetare Regierung, genannt der „Rat“, missbraucht ihre Macht und ist sich und ihren eigenen Interessen näher, als dem Wohl der Bewohner der Planeten und Raumstationen. Eine Gruppe Rebellen hat den Kampf gegen die Föderation bereits aufgenommen. Ein großes Weltraum-Abenteuer steht allen bevor.

Hedy Loewe spart nicht an den Elementen, die einen Roman dieses Genres ausmachen. Geschickt und wohl dosiert beschreibt sie die technischen und medizinischen Möglichkeiten des 24. Jahrhunderts, gewährt Einblick in die zwischenmenschlichen Beziehungen, erklärt die Machtstrukturen, übt Gesellschaftskritik und sie fügt einen bisweilen deftigen Schuss Erotik hinzu.

Ich mag Hedy Loewes Art sich auszudrücken, zu formulieren. Sehr angenehm zu lesen. Sie erinnert mich damit an Marie-Sabine Roger (Das Labyrinth der Wörter und Der Poet der kleinen Dinge).

Sollten Sie Vorbehalte gegen ein E-Book haben, so kann ich diese ausräumen. Sie glauben doch wohl nicht, dass im 24. Jahrhundert noch jemand Papierbücher produziert, wo die Transportkapazitäten begrenzt und die Frachtkosten zu den Außenposten menschlicher Zivilisation exorbitant hoch sind. „Dignity Rising“ vermittelt Ihnen somit ein authentisches Lesegefühl. Das schafft Atmosphäre.

Mich hat „Dignity Rising“ an die Star Wars Saga erinnert. Die Geschichte hat ebenso viel Potenzial, ist weniger schrill (es gibt keinen Chewbacca oder Ewoks) und sie hat in Band 1 bereits alle notwendigen Zutaten. Band 1 könnte also auch heißen: „Dignity One – Wie alles begann“. Ich werde das weiter beobachten. Versprochen.

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Ein Beitrag von Hedy Loewe

Bin als absoluter Neuling in einen Blog eingeladen. Da Hedy – mein Pseudonym und zweites Gesicht – hierfür noch nie geschrieben hat, habe ich um eine Einstiegsfrage gebeten. Ich habe sie bekommen, und nun komme ich aus der Nummer nicht mehr raus! Eigentlich hört sich das ganz einfach an: „Was möchte Hedy ihren Lesern vermitteln? Was gibst du ihnen mit, auf ihrer Reise durch die Zeit?“

Kann ja gar nicht so schwer sein. Klare Frage – klare Antwort. Also, Hedy, auf geht´s. Antworte mal! Warum ist deine Geschichte so, wie sie ist? Alles in mir sträubt sich und will zunächst mal schreien: ,Nein! Bin kein Missionar! Will niemanden erziehen!‘ Ach, sei nicht so pathetisch. Sollst du doch auch gar nicht. Aber du wirst doch etwas zu sagen gehabt haben wollen? Was hat dich denn angetrieben, diese Geschichte zu schreiben? Ich möchte spontan antworten: ,Wenn ich das nur wüsste!‘
Also erzähle ich ganz kurz, wie es begann. Es war völlig unspektakulär: Gisi hatte keine Bücher mehr für mich.

Gisi ist Büchernärrin. Hat und kennt alles, was es auf dem Fantasy- und Romance-Markt so gibt. Und sie versorgt mich seit ein paar Jahren mit diesem Stoff, aus dem die – häufig weiblichen – Träume sind. Durch sie habe ich alle Sorten von Vampiren und Gestaltwandlern kennen gelernt, die im deutschen Buchmarkt so ihr Unwesen treiben. Mal einfache, mal lustige, bessere und schlechtere, aber auch brutale, erotische und immer wieder romantische Liebesgeschichten, die einem ein paar entspannte Stunden in einer anderen (vermeintlich besseren) Welt schenken. Und eines Tages hat es mit dem Nachschub nicht geklappt!

Ein Wochenende ohne Buch? Brrrr! Auf einmal hat es in meinem Kopf ,klick‘ gemacht. ,Schreib dir deine eigene Geschichte. Schreib die Helden so, wie sie deiner Meinung nach sein sollten. Probier es aus und fang einfach an.‘ Laptop hingestellt, losgeschrieben. Keinen Plot entworfen, kein Skript und keine Gliederung. Keine guten Ratschläge eingeholt. Nein. Hedys Alter Ego ist ein Sturkopf und Geduld zählt nicht zu ihren Stärken. Habe einfach angefangen. Ich gebe es zu, ich hab´s mir leicht gemacht. Weil ich gespürt habe, dass da eine Geschichte raus wollte aus meinem Kopf – und die Fortsetzung arbeitet gerade ganz heftig, weil sie hinterher will – hat Hedy das Genre Science-Fiction gewählt. Da kann man die Realität so herrlich beugen. Alles könnte möglich sein und aufwändige Recherchen würden meinen Kreativschüben nicht im Wege stehen. Doch in den absoluten Fantasybereich mit überirdischen Fähigkeiten und Esoterik wollte ich doch noch nicht hinein. Ein bisschen Fantasy sollte allerdings schon dabei sein. Nicht zuviel. Dazu musste ich ja erstmal ausprobieren, wie sich das anfühlt, eine fantastische Geschichte zu erzählen. Was würde ich mir eigentlich schreiben trauen? Und das war es auch schon an Vorüberlegungen.
Drei Monate hab ich in meiner Freizeit geschrieben. Und das war heftig für mein Umfeld. Die genialste Erfahrung: Sogar, wenn der Kopf leer ist; sobald die Finger angefangen haben, zu schreiben, kommen Sätze automatisch. Nicht immer gut – das behauptet keiner. Aber spontan und in einer wilden Mischung aus Erfahrung, Phantasie (ich hasse es, dieses Wort mit F beginnen zu lassen) und Unterbewusstsein, das irgenwie automatisch mitarbeitet.

Es sollte ein Versuch sein. Eine Geschichte für mich selbst. Unterhaltung eben. Das Ergebnis ist mehr geworden. Ein romantischer SciFi-Fantasy-Roman namens DIGNITY RISING. Worum es geht? Ich schwöre, das habe ich nicht gewusst, als ich mit dem Schreiben begann. (mehr …)

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