Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Paulo Coelho’

Mein Name ist Janine. Ich bin gekommen, um über Literatur zu schreiben und nicht über Kitsch. Das ist eine Drohung.
Dieses Zitat ist das Motto des Literatur-Blogs kapri-zioes.de. Es schreckte mich nicht ab und so schickte ich der engagierten Betreiberin ein Exemplar meines ersten Kriminalromans mit der Bitte, es zu rezensieren. Das Ergebnis könnt Ihr hier lesen: http://kapri-zioes.de/1292/atemlos-beim-sterben-ist-jeder-allein/.

Wie bereits 2016 organisiert Janine Rumrich auch in diesem Jahr ihre Blog- und Webseitenparade „#Buchpassion„. Dieses Jahr unter dem Motto: „LieblingsautorIn“. Begleitend findet eine Literaturparty auf Twitter statt und eine Fotochallenge auf Instagram.
An der „Buchpassion“ 2017 wollte ich gern teilnehmen und dachte darüber nach, was ich zum Thema „LieblingsautorIn“ beitragen könnte. Und tatsächlich gibt es ein Ereignis aus meiner frühen Zeit als Autor, welches mich mit einer großen Portion Zuversicht ausstattete, von der ich heute noch zehre.

Für mich gibt es nicht den einen Lieblingsautoren oder die eine Autorin. Ich verwalte stattdessen eine dynamische Liste im Geiste, die sich mit dem anwachsenden Stapel der von mir gelesenen Bücher verändert.
Darauf stehen unter anderen T. C. Boyle – Grün ist die Hoffnung, Ulli Olvedi – Die Stimme des Zwielichts, Marie-Sabine Roger – Das Labyrinth der Wörter, Pearl S. Buck – Die gute Erde, John Steinbeck – Früchte des Zorns, William Paul Young – Die Hütte, und immer wieder Paulo Coelho.
Auf einer Liste der angeblich 100 beliebtesten Bücher der Deutschen, erhoben vom ZDF in einer Lesekampagne im Jahr 2004, schafften es zwei Bücher von Paulo Coelho auf die Plätze 8 (Der Alchimist) und 90 (Veronika beschließt zu sterben).
Paulo Coelhos Roman „Veronika beschließt zu sterben“ hat mich seinerzeit in vielerlei Hinsicht inspiriert und war der Anlass dazu, mein Schreibtalent zu erkennen, es anzunehmen und es ernsthaft auszuüben. Ich verfasste ein teilbiografisches Manuskript und sendete es an Dutzende Verlage und Agenturen. Es wurde durchweg abgelehnt. Ich veröffentlichte das Romandrama selbst unter dem Titel „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“. Der Verkaufserfolg war enttäuschend.
Dann laß ich von Paulo Coelhos ersten Schritten als Autor und seinen Versuchen, eines seiner frühen Manuskripte „Die Archive der Hölle“ im Selbstverlag und in Kaltakquise an Buchhandlungen zu verkaufen. Ihm erging es nicht anders als mir. Demütig nahm ich fortan den bescheidenen Erfolg meines Buches hin.

Eines Tages wurde mir im Internet diese Werbeanzeige (nur zur Ansicht, hier kein Angebot) von Thalia angezeigt. Mein Roman „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“ (das Cover zeigt die 1. Ausgabe) wurde in derselben Anzeige beworben wie der erfolgreiche Roman des von mir so geschätzten Paulo Coelho „Veronika beschließt zu sterben“. Es erschien mir wie eine geheime Botschaft. Dranbleiben. Weiter schreiben. Nicht aufgeben.
Erst Jahre später erhielt ich meinen ersten Buchvertrag und schreibe seitdem meine Krimiserie über die Trierer Kommissarin „Christine Bernard …“ für den acabus-Verlag in Hamburg.
Natürlich weiß Paulo Coelho von all dem nichts. Trotzdem, vielen Dank, lieber Kollege.

Und jedem, der in seinem Leben einmal aufbrechen möchte, um ein fernes Ziel zu erreichen, rufe ich zwei meiner mächtigsten Mantras zu:

1. „Beginne sofort, leiste, was du kannst und nutze, was du hast.“
2. „Derjenige, der die ersten Steine davon trug, war der Gleiche, der den Berg versetzte.“

Glaubt an Euch. Macht beharrlich weiter. Respektiert die Meinung Anderer, aber lasst Euch nicht entmutigen. Versucht, konstruktive Kritik von subjektiver Nörgelei zu unterscheiden und sie für Euer künftiges Handeln zu berücksichtigen. Es macht Eure Arbeit besser, und das steigert Eure Aussicht auf Erfolg.

Habt eine gute Zeit. Wir lesen uns wieder.

Advertisements

Read Full Post »

Der fünfte Berg

Paulo Coelhos Roman „Der fünfte Berg“, erschienen im Diogenes Verlag,  ist die Geschichte des Propheten Elia um 870 v.Chr. in der phönizischen Stadt Akbar.
Es wäre kein „Coelho“ wenn aus diesem Buch nicht einige Lebensweisheiten herauszulesen wären.

Elia fragt den Leviten, warum Gott nicht die verschont, die er liebt. In dieser kurzen Frage Elias stecken bereits zwei Fehler. Die Antworten darauf kann man unter anderem in dem außerordentlich gelungenen Roman „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ von William Paul Young nachlesen.
Alle Menschen sind Gottes Kinder und er liebt sie alle. Er trifft keine Auswahl. Und Gott kann niemanden verschonen, denn wir Menschen selbst sind es, die für alles was auf dieser Erde passiert verantwortlich sind. Naturkatastrophen einmal ausgenommen. Es sei denn, die Menschen bauen ihre Häuser in einer bekannten Gefahrenzone. Pompejis Einwohner hätten wissen müssen, was sie am Fuß des Vesuvs erwartet. Naturereignisse werden meist erst durch aus niederen Beweggründen handelnden Menschen zur Katastrophe.

Eine weitere Lebensweisheit erfährt Elia, als der Herr ihn auf seinen Weg zurückgeführt hatte. Damit verbunden gleich noch eine, dass Gott dem Menschen viele Chancen im Leben gibt, seine Bestimmung zu erfüllen.
Daran glaube ich fest und habe es in meinem eigenen Leben immer wieder erfahren. Über welche Umwege wir unserer Bestimmung folgen und wie oft wir scheitern, ist egal. Am Ende kommen wir genau dort an, wo wir nach dem großen Plan hin sollten.

Sie kommen hoffentlich im nächsten Buchladen an und folgen meiner Empfehlung. Auch, oder gerade, für Nicht-Esoteriker, ist ein Buch von Paulo Coelho ein nützlicher Wegweiser im großen Bücherwald.

Read Full Post »

Diese Woche ist Bob Welch gestorben. Bob Welch?
Bob Welch war einer der Gitarristen der englischen Pop-Band Fleetwood Mac, bevor diese mit ihrem Album „Rumours“ weltweit erfolgreich war.
„Rumours“ hat sich seit dem Ende der siebziger Jahre bis heute mehr als dreißig Millionen Mal verkauft und ist damit eine der erfolgreichsten Schallplatten überhaupt.
Ein Musikstück auf diesem Album trägt den Titel „Go your own way“.
Nachdem ich die Meldung von Welchs Tod heute Morgen in den Nachrichten gehört hatte, dachte ich an meine Jugend und wie gerne und oft ich zu dieser Zeit die Langspielplatte aus Vinyl mit dem Musikstück „Go your own way“ darauf abgespielt habe. Diese alte Platte besitze ich noch heute.

„Go your own way“. Gehe deinen eigenen Weg. 1977
Wenige Jahre vorher erschien ein nur siebenundachtzig Seiten starkes Buch von Richard D. Bach mit Fotografien von Russel Munson im Ullstein Verlag
Richard D. Bach erzählt in seinem Buch die Geschichte von der Möwe „Jonathan Livingston Seagull“.
„Die Möwe Jonathan“. Die auch ihren eigenen Weg ging.

Jonathan liebt das Fliegen mehr als alles andere. Er vernachlässigt sogar die Futtersuche und ruft damit nur Unverständnis bei seinen Artgenossen hervor. Doch das Fliegen bleibt seine Leidenschaft.
Er lernt, wie ein Falke aus höchster Höhe herab zu schießen, sich wie ein Adler in die Lüfte zu schwingen und wie ein Albatros dahin zu gleiten.
Als Führer und Lehrer für Gleichgesinnte erhält er am Ende endlich die ersehnte Anerkennung.
Sein Mut, den eigenen Weg zu gehen, wird belohnt.
Dieses alte, schmale Buch hat heute noch seinen Platz in meinem Bücherregal.
Gleich daneben steht Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“, „Die Schneegans“ von Paul Gallicos und „Der Alchimist“ von Paulo Coelho.

Ich hoffe, auch sie finden ihren eigenen Weg und haben den Mut, ihn trotz aller Widerstände zu gehen.

Read Full Post »

Die durchschnittliche Dauer des Geschlechtsaktes dauert elf Minuten. Diese Aussage stammt von Maria, der Protagonistin in Paulo Coelhos Roman „Elf Minuten“, erschienen im Diogenes Verlag. Vielleicht stimmt es, ich weiß es nicht. Aber Maria ist eine Prostituierte, und das verschafft ihr schon eine gewisse Glaubwürdigkeit für diese Behauptung.
Maria stammt aus Brasilien und folgt zunächst einem Angebot als Tänzerin zu arbeiten nach Genf. Maria ist auf der Suche nach der wahren Liebe (gibt es die überhaupt?) und verfolgt den Traum, für sich und ihre Familie in Brasilien eine Farm zu kaufen.
Wo Coelho drauf steht, ist auch Coelho drin und so findet der Leser alle paar Seiten etwas, das er sich aus den 286 Seiten des Buches für sein eigenes Leben herauslesen kann, aber keinesfalls muss.
So heißt es nach wenigen Seiten unter anderem: Träume seien sehr bequem, solange man diese nicht in die Tat umsetzen muss. Dem stimme ich uneingeschränkt zu, denn ich selbst kenne zahllose Menschen, die behaupten, dass wenn sie nur könnten, sie dieses oder jenes täten. Wenn es nur endlich so weit wäre und die Gelegenheit an ihre Türe klopfe.
Aus der Verwirklichung dieser Träume wird nichts. Denn den optimalen Moment gibt es nicht. Man muss anfangen und auf die geschaffene neue Situation reagieren. Das ist die erste Hürde.
Die zweite Hürde beim Verwirklichen von Träumen sind die Zweifel unserer Mitmenschen. Da diese sich selbst nicht trauen, ihre eigenen Träume zu verwirklichen, warten sie darauf, dass wir scheitern. Unser Scheitern ist deren Bestätigung für die Unverwirklichbarkeit der eigenen Träume. Glück ist das Unglück, welches ich nicht habe, sagt man.
Sollten wir es dennoch schaffen, unsere Träume zu verwirklichen, müssen wir die dritte und letzte Hürde nehmen. Die Zweifler behaupten, die Verwirklichung der eigenen Träume wäre Glück. „Ja, du hast ja auch Glück.“ Aber sagt man nicht auch, jeder wäre seines Glückes Schmied?
Sollten Sie also einen unerfüllten Traum haben, beginnen Sie heute Abend damit, ihn umzusetzen.

Überhaupt nicht einverstanden bin ich mit der Behauptung auf Seite 121, dass in jeder normalen Ehe der eine Partner den anderen sexuell betrügt. Das sehe ich völlig anders.

Eine interessante These von Maria ist, dass bevor sich zwei Menschen körperlich finden, ihre Seelen diese Begegnung bereits unter sich ausgemacht haben.
Die Begründung dafür liefert Paulo Coelho ein paar Seiten später. Zeus, der oberste Gott im Olymp, hatte die Menschen seinerzeit geteilt. Sie bestanden ursprünglich aus beiden Geschlechtern, hatten vier Arme, vier Beine und zwei Köpfe. Zeus schnitt sie in der Mitte durch, weil sie aufgrund ihrer Fähigkeiten den Göttern gefährlich wurden. Seither suchen wir nach unserer verloren Hälfte. Demzufolge gäbe es die wahre Liebe doch. Es wäre die jeweilig wiedergefundene zweite Hälfte. Bei sieben Milliarden Menschen auf der Erde liegt die Wahrscheinlichkeit, dass wir unser Gegenstück tatsächlich finden allerdings bei nahe null. Vielversprechender erscheint mir da die Suche nach einem Partner, der zumindest so viele Eigenschaften mitbringt, dass ein Zusammenleben in Zufriedenheit möglich ist.

Read Full Post »

Alles das, was uns in unserem Leben begegnet, hat eine Bedeutung. Aber nicht immer für uns selbst. Vielleicht für den, der uns gerade gegenübersitzt oder steht oder jemanden, den wir gar nicht kennen oder wahrnehmen. Wir waren nur ein Teil seiner Erfahrung und haben dazu beigetragen, dass er eben diese macht.
Oft sind wir nicht gerade begeistert über unser unfreiwilliges Mitwirken, wir fühlen uns manchmal sogar vom Schicksal missbraucht und können uns so gar nicht erklären, was das jetzt soll.
Auf solche und ähnliche Fragen gibt uns Paulo Coelho in seinem Büchlein „Handbuch des Kriegers des Lichts“, erschienen im Diogenes Verlag Antwort.
Sein spiritueller Wegweiser auf nur 152 großzügig bedruckten Seiten, handlich klein zum bequemen Mitführen, gibt Antworten auf unsere Fragen nach Sinn und Unsinn unseres Alltags. Nimmt uns ein wenig an seine unsichtbare Hand, wenn es gilt, Entscheidungen treffen, die richtige Einstellung zu finden oder zwischen Durchsetzungskraft und Warmherzigkeit zu wählen.
Wie in allen seinen Büchern ruft Paulo Coelho uns zu tugendhaftem Verhalten auf und appelliert an unsere Bereitschaft zu wachsen, dazuzulernen und zu erkennen, dass wir alle ein Teil des großen Plans sind.
Ich mag dieses kleine Büchlein und empfehle, es zu lesen. Ich lege es Ihnen sogar ans Herz. Und für diejenigen, die Paulo Coelho noch nicht kennen, sich ihm aber nähern wollen, ist es ein guter Anfang.

Read Full Post »

In seinem Roman ‚Veronika beschließt zu sterben‘, erschienen im Diogenes Verlag, beschreibt Paulo Coelho den misslungenen Selbstmord und die darauf folgenden Tage im Leben einer jungen Frau.
Schon auf den ersten Seiten offenbart Veronika uns ihre Rechtfertigung für die Tat.
Sie hat ihre Ziele früh erreicht und fürchtet, in den nächsten dreißig, vierzig oder gar fünfzig Jahren würde sich ihr Leben nur noch wiederholen und ein Tag würde dem anderen gleichen.
Auf die Idee, ihre Ziele höher zu setzen oder sich einfach andere zu suchen, um die befürchtete Tragödie zu vermeiden, kommt sie nicht. Dabei liegt es nahe, dass Veronika von Gott Talente anvertraut bekommen hat, die sie zu mehr befähigen als sie bis dahin getan hat. Sonst hätte sie ihre bisherigen Ziele nicht so früh erreicht und wäre darüber nicht so unzufrieden.

Und selbst wenn es nicht so wäre. Können wir uns in unserer heutigen Gesellschaft vorstellen, dass unser Lebenszweck lediglich darin besteht zufrieden zu sein und unser Leben zu genießen? Schwierig genug ist es ja. Und damit würden wir auch dem Leistungsanspruch unserer Gesellschaft entsprechen. Schließlich ist kaum etwas schwieriger als zufrieden zu sein.
Ist es nicht möglich, dass der Sinn unseres Daseins einfach darin besteht, die Vielfalt des Lebens und die Schönheit dieses Planeten zu genießen? Mehr nicht?
Wer könnte das besser als ein zufriedener Mensch? Und sind nicht die am unzufriedensten, die genau das nicht mehr können? Sich über die Dinge freuen, die jeden Tag einfach da sind? Ohne dass wir etwas dafür tun müssen.

Da ich selbst auch an einem Manuskript arbeite, in dem der Protagonist Jason ein Selbstmörder ist, stellte sich mir die Frage nach einer Rechtfertigung für solch eine Tat ebenfalls.
Jason nimmt sich sein Leben und leitet das Recht dazu davon ab, dass er schließlich keinen Einfluss darauf hat, wann er und wohin er geboren wird und welche Mühsal damit im Laufe seines Lebens verbunden sind. Also darf er wenigstens bestimmen, wann und wie sein Leben endet.
Als Rechtfertigung für Sterbehilfe bei schwer kranken Menschen habe ich damit keine Probleme. Aber ein gesunder Mensch kann unmöglich Wissen was morgen geschieht. Möglichweise bringt er sich um die schönste Zeit seines Lebens. Schließlich verstehen wir alle den Sinn von Erfahrungen in unserem Leben erst nachdem wir sie gemacht haben. Oft lachen wir nachher darüber, sogar über die Üblen. Die Erfahrungen von heute sind eben unsere Fähigkeiten von morgen.
Veronika  und Jason müssen feststellen, dass sie Teil eines großen Plans sind. Den wir alle eben nicht kennen.

‚Veronika beschließt zu sterben‘ wäre kein Coelho wenn es nicht eine Botschaft gäbe. Ich habe für mich herausgelesen, dass wir nicht enttäuscht darüber sein sollten, was wir im Leben vorfinden. Denn unsere Talente haben wir für eben diesen Zweck. Aus dem was wir vorfinden etwas zu gestalten. Im Rahmen unserer Möglichkeiten und bis zu unserer Zufriedenheit.

Read Full Post »

Nein? Dann geht es Ihnen wie mir, und ich vermute, Sie arbeiten deshalb irgendwo und irgendwas, um in der verbleibenden Zeit schreiben zu können. Ich probiere es mal anders herum. Ich habe meine Firma papermagic am 14.4.2011 verkauft, um mehr Zeit zum Schreiben zu haben.
Leider ist deswegen nicht nur das Schreiben, sondern auch das Lesen (außer Verträge) und dieser Blog in den letzten Wochen etwas zu kurz gekommen.

Sie erinnern sich? In meinem letzten Beitrag über Paulo Coelhos Roman Brida schrieb ich über Mut. In einem Gespräch in einem Restaurant zwischen der Hexe Wicca und ihrer Schülerin Brida geht es um das Thema Gottvertrauen. Wicca ist davon überzeugt, die einzige Möglichkeit zu zeigen, dass wir Gott vertrauen, ist, den Mut aufzubringen, zu tun, was wir schon immer wollten. Denn wenn man sich auf unbekanntes Gelände begibt, ist Gottvertrauen der einzige Halm, an dem wir uns festhalten können. Wir vertrauen darauf, dass es gut gehen wird, dass wir es schaffen werden. Gottvertrauen hat auch etwas mit Tapferkeit zu tun. Denn obwohl man sich vor dem Unbekannten fürchtet, trifft man Entscheidungen und leitet die nächsten Schritte ein.

So weit, so gut. Aber wann ist es Zeit, dass zu tun was man möchte? Ich hatte in der Vergangenheit oft das Gefühl, eben nicht mehr zu tun was ich gerne möchte. Also habe ich lange überlegt und bin zu der Überzeugung gelangt, dass es höchste Zeit wird meine Entscheidung zu treffen.
Nun habe ich die Möglichkeiten, zu erreichen was ich mir wünsche oder grandios zu scheitern. Vielleicht finde ich ja auf dem vor mir liegenden Weg noch etwas, was mir neben dem Schreiben Spaß macht. Über das eine oder andere Projekt habe ich bereits nachgedacht, aber derzeit arbeite ich überwiegend an meinem aktuellen Manuskript.

Also folge ich nun Wiccas Überzeugung und werde bald feststellen, wie weit man mit Gottvertrauen kommt.

Read Full Post »

Older Posts »