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Posts Tagged ‘Herbstlicht’

Notebook-1Neuigkeiten aus der Schreibstube: Der letzte „Autor intern“ in diesem Jahr. Zeit, zurückzuschauen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Anfang des Jahres habe ich meinen Bildband „Frieden finden – Auf dem Weg zum persönlichen Glück“ veröffentlicht. Im Sommer erschien „Der Fall Siebenschön„, der erste Band meiner Krimiserie „Christine Bernard“ im ACABUS-Verlag. Der zweite Band „Das Eisrosenkind“ beendet gerade sein Lektorat und soll im März 2016 erscheinen.

Meine neue Agentur Ashera hat mittlerweile zwei überarbeitete Manuskripte vorliegen. Den Mystery-Band „Unheimliche Begegnungen – Aus der Zwischenwelt“ und den Roman „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich„. Ein neues Roman-Manuskript „Herbstlicht“ habe ich gestern fertiggestellt und versendet. 2016 heißt es für mich dann, warten und auf eine erfolgreiche Vermittlung hoffen.

Auch in diesem Jahr haben meine Lesungen gut funktioniert. Meine erste Lesung in einer Buchhandlung lief so gut, dass ich Lesungen in diesem Rahmen künftig bevorzuge. 2016 beginnt dann auch gleich im Januar mit einer Lesung am Samstag den 30.01. um 16:00 Uhr in der Mayerschen Buchhandlung „Interbook“ in Trier.

2015 habe ich zwei Roman-Manuskripte geschrieben. Ich glaube, das bekomme ich 2016 auch wieder hin. Ich konzentriere mich im kommenden Jahr auf meine Arbeit für den ACABUS-Verlag und plane zwei „Christine Bernards“ abzuliefern. Ein Prequel (wie alles begann) zu dieser Serie liegt auch schon fertig geschrieben bereit. Bis Anfang 2017 könnte die Serie also auf fünf Bände angewachsen sein.

Die letzten Tage dieses Jahres gehören der Familie. Nur eine Marketingaktion gibt es noch. Am 19.12.2015 verlost der „Trierische Volksfreund“ drei von mir signierte Exemplare von „Christine Bernard – Der Fall Siebenschön„. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk braucht… Viel Glück.

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Notebook-1Neuigkeiten aus der Schreibstube: Letzter „Autor intern“ aus dem August. Wird mal wieder Zeit.

Der ACABUS-Verlag wird den nächsten „Christine Bernard“ in seinem Sommerprogramm 2016 veröffentlichen. Titel: Das Eisrosenkind. So viel darf ich schon verraten. Es gibt auch schon ein Cover. Für alle „Autor intern“-Leser hier die Vorschau:Cover-Eisrosenkind-200Während ich auf den Buchvertrag gewartet habe, war ich fleißig und habe „Herbstlicht(Arbeitstitel) geschrieben. Die Geschichte steht. Jetzt beginnt das Überarbeiten. Dann Übergabe an meine Beta-Leser. Ich hoffe, „Herbstlicht“ dieses Jahr meiner Agentur übergeben zu können.

Und da sind wir auch gleich schon bei einer weiteren Neuigkeit. Ich hatte meine Zusammenarbeit mit der Agentur Ashera hier ja bereits bekannt gegeben. Ich habe sehr ambitionierte Ziele und den Eindruck, dass die in der bisherigen Konfiguration nicht zu erreichen waren. Die Agentur soll meine Manuskripte Verlagen anbieten und mich bei meiner Arbeit unterstützen. Außerdem erhoffe ich mir einen Know-how-Transfer.
Ursprünglich war ich enttäuscht, dass die Agentur Schmidt & Abrahams in Speyer seinerzeit alle meine Manuskripte abgelehnt hatte und es somit nicht zu einer Zusammenarbeit kam. Die räumliche Nähe zur Agentur hätte ich sehr geschätzt.
Nun habe ich gelesen, dass diese Agentur ihre Arbeit eingestellt hat. Die Macht des Schicksals, kann ich nur sagen.

Für meinen diesjährigen Leseherbst habe ich das erste Mal in der Buchhandlung Lorenzen in Hermeskeil gelesen. Lesungen in Buchhandlungen werde ich jetzt öfter halten. Die nächste Lesung in einer Buchhandlung ist am 30.01.2016 in der Mayerschen Buchhandlung Interbook in Trier. Vollständiger Veranstaltungshinweis folgt.
Wenn auch diese Lesung gut läuft, könnte ich mir irgendwann mal eine Lesereise durch ausgewählte Filialen einer Buchhandelskette vorstellen.

Bis dahin lese ich noch einmal am 15.11.2015 im Hunsrückhaus. Vollständiger Veranstaltungshinweis folgt.
Katharina Kelling hat mir einen Wunsch erfüllt und wird zu meiner Lesung von „Moselblümchen“ auf ihrem Cello den Schwan spielen, aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint Saëns. Ich liebe dieses Stück, und es ist mir eine Freude und Ehre, dass Katharina eingewilligt hat.

Im September hatte ich mich wieder einmal zu einer Werbeaktion auf Facebook hinreißen lassen. Meine Erfahrung damit war wie immer. Entbehrlich. Trotz Anzeigenschaltung in mehr als 100 Facebook Gruppen (unglaublich aufwendig) mit zig-tausend Mitgliedern ist eine Wirkung auf Buchumsätze nicht auszumachen. Vielleicht verstehe ich aber diesen ganzen Social-Media-Zirkus auch nicht und mache irgendwas falsch. Auf jeden Fall ermüdet es mich. Ich würde gerne darauf verzichten.

Von Mitte November bis Anfang Januar wird es eine Preisaktion bei meinen E-Books geben. Ich denke an 1,99 Euro oder sogar 0,99 Euro. Mal sehen.
Bei BookRix ist man der Meinung, dass sich niedrigpreisige Bücher besser verkaufen. Ich bin gespannt.

Im Dezember wird der „Trierische Volksfreund“ drei von mir signierte Taschenbücher „Christine Bernard – Der Fall Siebenschön“ verlosen. Das wird die letzte Marketing-Aktion in diesem Jahr. Wenn das eine gute Erfahrung wird, mache ich dass dann jedes Jahr mit einem neu erschienenen Buch.

2016 möchte ich gerne zwei Manuskripte mit neuen Fällen für „Christine Bernard“ an ACABUS übergeben. Ist zu schaffen, wenn nichts Unerwartetes dazwischen kommt. Aber wie sagte Jonas Hartmann in meinem letzten Manuskript „Herbstlicht“ zu seiner Tochter: „Glaube nie, das Leben sei vorhersehbar.“

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Notebook-1Neuigkeiten aus der Schreibstube: Es gibt einen Neuzugang im heimischen Netzwerk. Ein Tablet-PC. Ich brauchte ein wirklich mobiles Gerät für außer Haus, denn entgegen der ursprünglichen Annahme, das Notebook mal eben abzubauen sei kein Problem, war es eben doch eines. Ein Notebook ist mir zu sperrig, um es überall mit hinzunehmen. Nun habe ich also ein Tablet mit WLAN, 3G, USB und was man sonst so braucht. Funktioniert prima. Ich brauche dessen Akku auch tagsüber nicht aufladen. Ich lade es in der Nacht. Sehr praktisch. Nur Windows 8.1 ist gewöhnungsbedürftig. Vor allem der neuerliche Zwang, sich bei Microsoft ein Konto einzurichten.

Als Erstes habe ich mein eBook „Frieden finden – Auf dem Weg zum persönlichen Glück“ ausprobiert und war angenehm überrascht. Akzeptable Downloadzeit dank Amazon, brillante Farben, Text gut zu lesen, Seitenwechsel flüssig. Anfänglich war ich skeptisch, ob es gelingt, die gebundene Ausgabe in ein eBook zu portieren. Verlust der Haptik und so weiter. Aber nein. Sieht richtig gut aus.

Ein neuer Fall für meine Trierer Kommissarin „Christine Bernard“ ist fertig. Die nächsten Tage verbringe ich mit den letzten Arbeiten am Manuskript. Dann bekommen es meine Beta-Leser vorgelegt.
Ich denke, bis Ende Juli kann ich es meinem Verlag vorlegen.

Gleichzeitig denke ich über das nächste Buch nach. Wird es endlich „Herbstlicht„? Ich weiß es noch nicht. Ich würde dieses Projekt schon gerne verwirklichen, im Jahr 3 nach Manuskripteröffnung.

Zu guter Letzt habe ich mal wieder am Layout meiner Web-Seite herumgeschraubt. Für ein paar Monate wird es mir gefallen. Aber wie ich mich kenne…

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Menschen, die mich persönlich kennenlernen, sind meistens sehr interessiert an meinem Arbeitstag. Sie finden es spannend, einen Autor persönlich zu kennen und sie treten mir überwiegend sehr freundlich entgegen. So sind schon viele, äußerst wertvolle Kontakte entstanden. Wer mich aber nicht persönlich kennt, erfuhr bis jetzt nur wenig über meine tägliche Arbeit. Er konnte sich eben nur irgendwann mit dem Ergebnis beschäftigen. Das Buch lesen.

Das möchte ich nun ändern und werde in der Kategorie „Autor intern“ hier in meinem Blog in unregelmäßigen Abständen einen Einblick in meine Arbeitswoche gewähren. Los geht’s.

Mein Tag beginnt mit Lesen. Etwa eine Stunde. Oft endet er auch damit. Eine Stunde lesen, was Kollegen so schreiben, ist wichtig für mich. Es gibt Orientierung, Beispiel und Anregung. Was ich lese, darüber schreibe ich in diesem Blog.
Ich arbeite jeden Tag. Also auch Samstag und Sonntag. Aber nicht jeden Tag gleich intensiv. Meine Kreativität kann ich nicht herbeizwingen.

Vormittags (manchmal auch abends) pflege ich soziale Online-Kontakte. Facebook, Google+, Twitter usw.. Mails checken. Abverkäufe meiner Bücher kontrollieren.

Wenn keine Termine außer Haus anliegen, arbeite ich an Texten, Trailern, Buchcovern, Bildern oder Blogartikeln. Ein Autor muss viel recherchieren. Im Internet, per Telefon oder vor Ort. Sehr zeitraubend.
Da ich mein Marketing selbst machen muss – auch sehr zeitraubend – müssen auch dafür Kontakte hergestellt oder gehalten werden. Ich muss also Pressemitteilungen schreiben, das eine oder andere Telefongespräch führen (mache ich nicht so gerne), Beiträge bei Facebook oder Tweets bei Twitter posten oder E-Mails versenden.
Das ist die Pflicht. Dann kommt die Kür. Das Schreiben.

Ich schreibe auf einem Notebook. Es steht immer auf meinem Schreibtisch. Er steht so, dass ich von dort aus allen Fenstern in die Ferne schauen kann. Ein weiteres Notebook begleitet mich auf meinen Reisen.
Ich brauche Atmosphäre zum Schreiben. Kerzenlicht, Räucherstäbchen und meinen geliebten Vanille-Café. Ein Regentag, Schneefall, Sturm oder dichte Wolken am Himmel runden die benötigte Umgebung ab.

Meine Geschichten fallen mir ein. Einfach so. Klingt toll, oder?
Dann müssen sie aber aufgeschrieben werden. Und da geht die Arbeit los und wird nicht mehr enden. Grammatik, Semantik, Orthografie, Stil, Spannungskurven, Erzählfluss, Ausdruck, Formulieren, Synonyme suchen, die (hoffentlich) richtigen Worte finden.
Da mir die Geschichten irgendwann „einfallen“, habe ich keinen Einfluss auf das „Wann“ und „Wo“. Wo ich auch gerade bin, ich muss sie sofort notieren. Manchmal auch mitten in der Nacht. Sonst sind sie weg.

Eine Geschichte besteht aus vielen einzelnen Teilen. Textfragmente, die ich teils über Jahre sammele. Wenn ich glaube, die Zeit ist reif, füge ich das Sammelsurium aus Textteilen zu einer Erzählung oder einem Roman zusammen.

Spätestens, wenn das Manuskript fertig ist, muss ich mich um das Format und das Cover kümmern.
Derzeit veröffentliche ich nur E-Books. Später werde ich mich auch um Bücher aus Papier kümmern müssen.
Nachdem ich das Manuskript gefühlte 100 Mal Korrektur gelesen und den Duden Korrektor bemüht habe, übergebe ich es an verschiedene (Vorab-) Leser. Die melden mir natürlich weitere Fehler. Die muss ich beseitigen.
Ein Trailer muss erstellt werden. Das Buch muss veröffentlicht werden. Einstellen bei Amazon, Übergabe an meine Medien Agentur. Homepage aktualisieren. Werbung machen. Textproben erstellen. Werbemittel herstellen lassen.

Wenn noch Zeit übrig ist, verschicke ich manchmal ein Manuskript an eine Literaturagentur oder an einen Verlag. Auch ich hoffe, irgendwann von einem Publikumsverlag verlegt zu werden.

In dieser Woche arbeite ich am E-Book für meinen neuen Roman „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“. Es muss für die Veröffentlichung bei Amazon formatiert werden. Das ist nicht so einfach. Es gibt immer wieder technische Schwierigkeiten mit der Amazon Schnittstelle und das Buch sieht nach der Konvertierung nicht so aus, wie ich es gerne hätte. Also muss ich die Fehler suchen und beseitigen. Offenbar hat die Amazon Schnittstelle mit der CSS-Anweisung <style> Probleme. Das war auch schon bei meiner Anthologie „Unheimliche Begegnungen – Aus der Zwischenwelt“ so.

Da ich an der Grenze zu Luxemburg und Frankreich wohne, lerne ich Dienstag abends Französisch. Kann ja nicht schaden, dachte ich. Außerdem kann ich die Sprachkenntnisse für meinen neuen Roman „Herbstlicht“ gut gebrauchen. Die weibliche Protagonistin ist Deutsch-Französin. Zur Sicherheit lege ich die französischen Textstellen vor Veröffentlichung meinem Dozenten vor.

Am Samstag habe ich einen Termin außer Haus. Es geht um Werbung für meine Anthologie „Unheimliche Begegnungen – Aus der Zwischenwelt“.

Ich hoffe, nächste Woche mein E-Book „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“ bei Amazon scharf schalten lassen zu können. Ich werde berichten.

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Textprobe aus: „Herbstlicht“

Lappland
20. Januar.
Der Wind heult und wirft Schneeflocken und kleine Eisnadeln gegen die Hütte. Ich höre es knistern und rieseln.
Das dicke Holz der Wände ächzt unter der Schneelast auf dem Dach und stemmt sich dennoch tapfer gegen den Sturm.
Seit 16:00 Uhr ist es dunkel draußen.
Ich habe die Schlagläden geschlossen gelassen. Das Glas der Fenster hält den Winterstürmen nicht stand.
Draußen ist es kalt. Weit unter zwanzig Grad minus.
Die beiden alten Öfen halten dagegen. Die Raumtemperatur der fünfmal sieben Meter großen Hütte hält sich bei knapp zweiundzwanzig Grad plus.
Es riecht wie in einer Räucherkammer, weil der Wind hin und wieder den Qualm in den Kaminen niederdrückt.
An die Hütte schmiegt sich ein aus Brettern zusammengenagelter Schuppen. Darin herrscht Frost und der Wind pfeift durch die Ritzen. Durch eine mit einem dicken Vorhang verhangene Tür gelangt man dort hin.
Hunderte Scheite gespaltenes Holz stehen mannshoch in gewissenhaft gestapelten Reihen.
Wenn mir der Brennstoff ausgeht, beeile ich mich und lade mir flink ein paar Scheite auf die Arme. Nur schnell zurück in die warme Hütte. Meine Gesichtshaut glüht rosig, meine Finger sind klamm. Dann lasse ich die Scheite neben den Ofen poltern.

Ruhig brennen die dicken Kerzen in den Laternen und tauchen das Innere der Hütte in ein schummriges Licht. Es gibt noch zwei Petroleumlampen, sturmsicher, falls man die Hütte bei Nacht mal verlassen muss.
Auf einem der Öfen dampft ein Kessel. Der Tee in meinem Becher ist nur noch lau.
Ich binde mir mein Haar neu zu einem langen Pferdeschwanz, setze mich wieder an den Tisch und lese im Schein zweier Kerzen aus fremden Lebenserinnerungen.
Etwas anderes könnte ich ohnehin nicht tun. Bis der Sturm vorüber ist, kann ich die Hütte nicht verlassen.
Vor mir liegen vier dicke Kladden, die diesen Raum nie verlassen haben. Nur hier hat sich Jonas Hartmann all jenes von der Seele geschrieben, was er nicht mit sich herumtragen wollte. Blaue Tinte auf leicht feuchtem Papier. Seine Handschrift ist gut lesbar. Sehr ordentlich, als hätte er sich jedes Wort wohl überlegt. Die Bücher riechen muffig.

Unter das Heulen und Sausen des Windes mischt sich ein Knacken und Krachen. Ich lausche.
Eine der riesigen Fichten am Waldrand ist wohl unter der Last aus Schnee und Eis im Sturm gebrochen und stürzt um. Hoffentlich fällt sie nicht auf die Hütte.
Plötzlich reißt mich ein lauter Knall von meinem Stuhl hoch und lässt mich erschrocken aufschreien.
Wild schlägt einer der Schlagläden zwischen Fenster und Hüttenwand hin und her. Der Sturm hat ihn losgerissen. Lange wird das Fenster dem wilden Schlagen und dem Winddruck nicht standhalten. Schnee und Eis rieseln gegen das Glas.
Ich muss raus auf die Veranda und den Laden wieder dichtmachen.
Ich werfe mir Jonas‘ kratzigen Wollpullover über und öffne die Tür.
Eisig und wild faucht mir der Wind aus Westen ins Gesicht und bewirft mich mit allem, was er mit sich trägt. Beinahe raubt er mir den Atem.
Ich verriegele die Tür und taste nach dem Laden. Hart schlägt er mir gegen die Hand und staucht mir einen Fingerknöchel. Der Schmerz lässt mich kurz aufschreien, aber mein Gezeter geht unter in dieser wilden, lauten Nacht. In diesem rauen Land bleibt keine Zeit für Befindlichkeiten. Das Fenster muss geschützt werden!
Ich erwische den Laden, als er wieder zufällt, und drücke ihn gegen den Rahmen. Dann lege ich den vereisten Riegel um und drücke noch einmal nach. Mehr kann ich nicht tun. Es gibt nur diesen einen Riegel, und der muss halten.
Schnell schlüpfe ich zurück in die Hütte, deren warmes Inneres mich gnädig empfängt.
Ich spüre meine Finger nicht mehr und reibe meine Hände über der Ofenplatte. Meine Augen tränen. Meine Gesichtshaut spannt. Schnee und Eis schmelzen an meinen Haaren und auf dem Pullover. Ich ziehe meine Nase hoch.
Mir wird wieder warm. Ich streife den Pullover ab und binde mein Haar neu. Zum wievielten Mal heute schon?
Bevor ich weiterlese, gieße ich mir einen neuen Becher Früchtetee auf. Während er zieht, massiere ich sanft meinen verstauchten Knöchel an der Hand. Er wird blau werden. Aber was bedeutet das schon? (mehr …)

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