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Posts Tagged ‘Hedy Loewe’

dignity-rising2„Dignity Rising – Schwarze Prophezeiung“ ist die gelungene Fortsetzung von Band I „Dignity Rising – Gefesselte Seelen„. Ich habe das E-Book gelesen. Derzeit gibt es noch kein Taschenbuch dieses zweiten Bandes.

Hedy Loewe hat die Science-Fiction-Romance Geschichte um die Helden Shay, Hanout, Jon und Hawk konsequent weitergeführt.
Es ist viel los, in diesem zweiten Band. Beide Paare agieren unabhängig voneinander. Hinzu kommen die Ermittlungen der beiden „neuen“ Gegenspieler, den Boten Devenja und Trystan. Weitere Nebenhandlungen sorgen für viel Bewegung, ohne dass ich den „roten“ Faden verlor. Ich konnte den Entwicklungen der parallel erzählten Handlungen mühelos folgen.
Dazu bediente sich die Autorin eines schnellen Wechsels zwischen den Erzählsträngen. Manchmal nur wenige Seiten lang, bevor es mit einem anderen Schauplatz und einem anderen Team weiterging. Klug gemacht. Bravo.

Ich hatte mich ja schon einmal als wenig „Romance“-begeistert geoutet. Solche Textstellen überblättere ich gerne. Die Romantiker mögen es mir verzeihen. Deswegen gefallen mir besonders das hohe Tempo und der schnelle Wechsel der Erzählstränge. Der Science-Fiction Anteil und der zügige Fortschritt der Geschichte hielten meine Aufmerksamkeit aufrecht.

Also, klare Sache. DR II ist eine Empfehlung und darf gerne auf jeden Kindle. Handwerklich sauber erzählt, spannend, abwechslungsreiche Geschichte, 550 Seiten stark für nicht einmal fünf Euro. Alles gut.
Ja, und Romance ist auch drin.

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Michael E. VietenMeine liebe Kollegin Marita Sydow Hamann bat mich vor ein paar Tagen im Rahmen des „The Next Big Thing Blog Hop“-Projekts um ein kurzes Interview. Gerne kam ich Maritas Wunsch nach, aber von einem internationalen Projekt „The Next Big Thing Blog Hop“ hatte ich zuvor noch nie gehört.
Umso erstaunter war ich, welche Dimension dieses von mir bisher unbemerkte Projekt bereits erreicht hatte. Ich brauchte nur den gesetzten Links zu folgen und landete auf den Homepages von AutorInnen auf der ganzen Welt.

„The Next Big Thing Blog Hop“ (TNBTBH) ist eine internationale Aktion AutorInnen zu befragen, an welchem Buch sie gerade arbeiten. In den Interviews werden immer die gleichen Fragen gestellt und zusammen mit den Antworten auf den Homepages der AutorInnen veröffentlicht. Dann wird der Stab weitergereicht und weitere AutorInnen eingeladen, ebenfalls an der Aktion teilzunehmen.

Mich hat also Marita Sydow Hamann eingeladen. Marita ist gebürtige Norwegerin und lebt und arbeitet mit Ihrem Mann in Schweden. Marita, ich beneide Dich!
Ihre Antworten auf die 10 Fragen findet Ihr hier. Marita schreibt Fantasy-Romane und Kinderbücher. Sie freut sich über einen Besuch auf: Marita Sydow Hamann Books

Nun also Maritas Interview mit mir:

Was ist der Arbeitstitel Ihres Buchs?
Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich. Mit diesem Titel ist das E-Book soeben erschienen. Das Marketing dafür und die Vorbereitungen zum Druck des P-Books binden derzeit meine Aufmerksamkeit. Zum Schreiben komme ich im Moment nicht.

Woher kam die Idee für das Buch?
Es sind die kleinen und großen Dramen im Leben von Menschen, die mich inspirieren. Meine Texte sind wie Balladen und oft eine Mischung aus Erlebtem, Sehnsüchten, Hoffnungen und ein wenig Fantasie.

Unter welches Genre fällt Ihr Buch?
Belletristik. Drama und Tragödie.

Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?
Der größte Friedhof, ist der Friedhof der Träume und Hoffnungen denn seine Gräber bedecken jeden Winkel dieser Welt.

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?
Ken Duken und Benicio del Toro oder Steve Buscemi.

Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?
Beides. Eine Medien-Agentur hat den Vertrieb meiner E-Books übernommen. Meine P-Books werden vorerst von mir selbst via CreateSpace vertrieben, bis ich dafür eine Agentur oder einen Verlag gefunden habe.

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?
Etwa ein Jahr.

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?
Schwierig. Ich kenne keines. Das Buch zum Film „Rendezvous mit Joe Black“ vielleicht.

Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?
Der Trailer. Den gibts hier.

Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?
Oh ja, gerne. Da wären zunächst Anja Blum und Anja Ollmert. Beide haben an dieser Stelle schon einmal Gastbeiträge geschrieben. Dann die liebe Bettina Münster und die von mir überaus geschätzte Hedy Loewe, Ihren Gastbeitrag gibt es ebenfalls hier, und Swantje Berndt und Tim Svart. Tim schreibt Horror, und was mich wirklich freut, er ist damit sehr erfolgreich. Seinen Gastbeitrag gibt es auch hier.

Die Antworten der Kollegen im Rahmen des spannenden Projektes „The Next Big Thing Blog Hop“ reiche ich hier nach, sobald ich die Links zu deren Interviews erhalten habe.

The Next Big Thing Blog Hop – Interview mit: Anja Ollmert, Anja Blum, Bettina Münster, Hedy Loewe und Tim Svart

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Sie mögen Fantasy, Romance, Science-Fiction, Erotik und glauben an die große Liebe? Prima. Dann sollten sie zugreifen. Bedenkenloser als ich allemal.
Ich lese kaum Fantasy. Ob ich Romantiker bin, müssen Sie andere fragen. Mit Erotik tue ich mich auch sehr schwer. Aber ich mag Science-Fiction. Und da war der erste Berührungspunkt zu Hedy Loewes Roman „Dignity Rising – Gefesselte Seelen“, erschienen bei Amazon als Kindle-Edition E-Book.

Hedy Loewe? Noch nicht gehört? Das wird sich ändern. Denn ihr Debütroman zeigt schon, wohin unsere „Leserreise“ gehen könnte. Wenn Hedy denn weiter schreibt. Eigentlich muss sie das. Wenn sie keine leeren Versprechungen machen möchte. „Dignity Rising“ endet verheißungsvoll mit dem Hinweis „Band 1“. Das lässt hoffen, dass Hedy Loewe zumindest bereits über „Band 2“ nachgedacht hat.

Als Hedy Loewe hier in meinem Blog vor ein paar Wochen ihren ersten Roman vorstellte, freute ich mich sehr darüber, weil Science-Fiction in meinem Blog unterbesetzt war. Es ist aber auch ein schwieriges Feld. Science-Fiction Fans sind schnell enttäuscht. Schwierig, die Balance der Elemente zu halten. Liebe (darf ja nie fehlen), Technik, Vision, Fremdartigkeit vermischt mit Bekanntem, Fantastik vermischt mit Vorstellbarem, der Konflikt, die Lösung. Die Gefahr einen überdrehten Lacher oder einen nüchternen Langweiler zu produzieren, ist groß. Die Liste der Gescheiterten ist lang. Ich begann zu lesen.

Um die Botin Shay und Raumstation-Commander Jon versammelt sich eine Gruppe Mitstreiter, die sich gegen die Föderation verschwören. Diese interplanetare Regierung, genannt der „Rat“, missbraucht ihre Macht und ist sich und ihren eigenen Interessen näher, als dem Wohl der Bewohner der Planeten und Raumstationen. Eine Gruppe Rebellen hat den Kampf gegen die Föderation bereits aufgenommen. Ein großes Weltraum-Abenteuer steht allen bevor.

Hedy Loewe spart nicht an den Elementen, die einen Roman dieses Genres ausmachen. Geschickt und wohl dosiert beschreibt sie die technischen und medizinischen Möglichkeiten des 24. Jahrhunderts, gewährt Einblick in die zwischenmenschlichen Beziehungen, erklärt die Machtstrukturen, übt Gesellschaftskritik und sie fügt einen bisweilen deftigen Schuss Erotik hinzu.

Ich mag Hedy Loewes Art sich auszudrücken, zu formulieren. Sehr angenehm zu lesen. Sie erinnert mich damit an Marie-Sabine Roger (Das Labyrinth der Wörter und Der Poet der kleinen Dinge).

Sollten Sie Vorbehalte gegen ein E-Book haben, so kann ich diese ausräumen. Sie glauben doch wohl nicht, dass im 24. Jahrhundert noch jemand Papierbücher produziert, wo die Transportkapazitäten begrenzt und die Frachtkosten zu den Außenposten menschlicher Zivilisation exorbitant hoch sind. „Dignity Rising“ vermittelt Ihnen somit ein authentisches Lesegefühl. Das schafft Atmosphäre.

Mich hat „Dignity Rising“ an die Star Wars Saga erinnert. Die Geschichte hat ebenso viel Potenzial, ist weniger schrill (es gibt keinen Chewbacca oder Ewoks) und sie hat in Band 1 bereits alle notwendigen Zutaten. Band 1 könnte also auch heißen: „Dignity One – Wie alles begann“. Ich werde das weiter beobachten. Versprochen.

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Ein Beitrag von Hedy Loewe

Bin als absoluter Neuling in einen Blog eingeladen. Da Hedy – mein Pseudonym und zweites Gesicht – hierfür noch nie geschrieben hat, habe ich um eine Einstiegsfrage gebeten. Ich habe sie bekommen, und nun komme ich aus der Nummer nicht mehr raus! Eigentlich hört sich das ganz einfach an: „Was möchte Hedy ihren Lesern vermitteln? Was gibst du ihnen mit, auf ihrer Reise durch die Zeit?“

Kann ja gar nicht so schwer sein. Klare Frage – klare Antwort. Also, Hedy, auf geht´s. Antworte mal! Warum ist deine Geschichte so, wie sie ist? Alles in mir sträubt sich und will zunächst mal schreien: ,Nein! Bin kein Missionar! Will niemanden erziehen!‘ Ach, sei nicht so pathetisch. Sollst du doch auch gar nicht. Aber du wirst doch etwas zu sagen gehabt haben wollen? Was hat dich denn angetrieben, diese Geschichte zu schreiben? Ich möchte spontan antworten: ,Wenn ich das nur wüsste!‘
Also erzähle ich ganz kurz, wie es begann. Es war völlig unspektakulär: Gisi hatte keine Bücher mehr für mich.

Gisi ist Büchernärrin. Hat und kennt alles, was es auf dem Fantasy- und Romance-Markt so gibt. Und sie versorgt mich seit ein paar Jahren mit diesem Stoff, aus dem die – häufig weiblichen – Träume sind. Durch sie habe ich alle Sorten von Vampiren und Gestaltwandlern kennen gelernt, die im deutschen Buchmarkt so ihr Unwesen treiben. Mal einfache, mal lustige, bessere und schlechtere, aber auch brutale, erotische und immer wieder romantische Liebesgeschichten, die einem ein paar entspannte Stunden in einer anderen (vermeintlich besseren) Welt schenken. Und eines Tages hat es mit dem Nachschub nicht geklappt!

Ein Wochenende ohne Buch? Brrrr! Auf einmal hat es in meinem Kopf ,klick‘ gemacht. ,Schreib dir deine eigene Geschichte. Schreib die Helden so, wie sie deiner Meinung nach sein sollten. Probier es aus und fang einfach an.‘ Laptop hingestellt, losgeschrieben. Keinen Plot entworfen, kein Skript und keine Gliederung. Keine guten Ratschläge eingeholt. Nein. Hedys Alter Ego ist ein Sturkopf und Geduld zählt nicht zu ihren Stärken. Habe einfach angefangen. Ich gebe es zu, ich hab´s mir leicht gemacht. Weil ich gespürt habe, dass da eine Geschichte raus wollte aus meinem Kopf – und die Fortsetzung arbeitet gerade ganz heftig, weil sie hinterher will – hat Hedy das Genre Science-Fiction gewählt. Da kann man die Realität so herrlich beugen. Alles könnte möglich sein und aufwändige Recherchen würden meinen Kreativschüben nicht im Wege stehen. Doch in den absoluten Fantasybereich mit überirdischen Fähigkeiten und Esoterik wollte ich doch noch nicht hinein. Ein bisschen Fantasy sollte allerdings schon dabei sein. Nicht zuviel. Dazu musste ich ja erstmal ausprobieren, wie sich das anfühlt, eine fantastische Geschichte zu erzählen. Was würde ich mir eigentlich schreiben trauen? Und das war es auch schon an Vorüberlegungen.
Drei Monate hab ich in meiner Freizeit geschrieben. Und das war heftig für mein Umfeld. Die genialste Erfahrung: Sogar, wenn der Kopf leer ist; sobald die Finger angefangen haben, zu schreiben, kommen Sätze automatisch. Nicht immer gut – das behauptet keiner. Aber spontan und in einer wilden Mischung aus Erfahrung, Phantasie (ich hasse es, dieses Wort mit F beginnen zu lassen) und Unterbewusstsein, das irgenwie automatisch mitarbeitet.

Es sollte ein Versuch sein. Eine Geschichte für mich selbst. Unterhaltung eben. Das Ergebnis ist mehr geworden. Ein romantischer SciFi-Fantasy-Roman namens DIGNITY RISING. Worum es geht? Ich schwöre, das habe ich nicht gewusst, als ich mit dem Schreiben begann. (mehr …)

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