Posts Tagged ‘große Liebe’

Kein Bock auf die x-te Wiederholung von Ben Hur?

E-Book und Taschenbuch hier und überall wo es Bücher gibt.

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Roman: „Glaube nie, das Leben sei vorhersehbar.“

Gibt es den einen Zeitpunkt, an dem sich zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind, begegnen müssen? Und was passiert, wenn sie sich verpassen?
Jonas Hartmann ist sich sicher, man bekommt die Dinge immer erst dann, wenn man sie nicht mehr braucht. Er plant seinen Ausstieg in die Einsamkeit der finnischen Wälder. Nur sein Wolfshund Rolf soll ihn begleiten.
Doch dann begegnet er Isabelle, der Liebe seines Lebens. Was nun? Die große Liebe wagen und das geordnete Leben aufgeben?
Plötzlich ist da noch diese rebellische Nadine, die behauptet, seine erwachsene Tochter zu sein.
Eine Reise durch den Herbst eines Lebens. Ein Roman über die große Liebe, die Vergänglichkeit des Seins und die Macht des Schicksals.

buch-kaufen4Taschenbuch (276 Seiten, ISBN: 978-3740734947)

eBook (ISBN: 978-3740756437)

Hier gibt es eine Leseprobe: Herbstlicht

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Sie mögen Fantasy, Romance, Science-Fiction, Erotik und glauben an die große Liebe? Prima. Dann sollten sie zugreifen. Bedenkenloser als ich allemal.
Ich lese kaum Fantasy. Ob ich Romantiker bin, müssen Sie andere fragen. Mit Erotik tue ich mich auch sehr schwer. Aber ich mag Science-Fiction. Und da war der erste Berührungspunkt zu Hedy Loewes Roman „Dignity Rising – Gefesselte Seelen“, erschienen bei Amazon als Kindle-Edition E-Book.

Hedy Loewe? Noch nicht gehört? Das wird sich ändern. Denn ihr Debütroman zeigt schon, wohin unsere „Leserreise“ gehen könnte. Wenn Hedy denn weiter schreibt. Eigentlich muss sie das. Wenn sie keine leeren Versprechungen machen möchte. „Dignity Rising“ endet verheißungsvoll mit dem Hinweis „Band 1“. Das lässt hoffen, dass Hedy Loewe zumindest bereits über „Band 2“ nachgedacht hat.

Als Hedy Loewe hier in meinem Blog vor ein paar Wochen ihren ersten Roman vorstellte, freute ich mich sehr darüber, weil Science-Fiction in meinem Blog unterbesetzt war. Es ist aber auch ein schwieriges Feld. Science-Fiction Fans sind schnell enttäuscht. Schwierig, die Balance der Elemente zu halten. Liebe (darf ja nie fehlen), Technik, Vision, Fremdartigkeit vermischt mit Bekanntem, Fantastik vermischt mit Vorstellbarem, der Konflikt, die Lösung. Die Gefahr einen überdrehten Lacher oder einen nüchternen Langweiler zu produzieren, ist groß. Die Liste der Gescheiterten ist lang. Ich begann zu lesen.

Um die Botin Shay und Raumstation-Commander Jon versammelt sich eine Gruppe Mitstreiter, die sich gegen die Föderation verschwören. Diese interplanetare Regierung, genannt der „Rat“, missbraucht ihre Macht und ist sich und ihren eigenen Interessen näher, als dem Wohl der Bewohner der Planeten und Raumstationen. Eine Gruppe Rebellen hat den Kampf gegen die Föderation bereits aufgenommen. Ein großes Weltraum-Abenteuer steht allen bevor.

Hedy Loewe spart nicht an den Elementen, die einen Roman dieses Genres ausmachen. Geschickt und wohl dosiert beschreibt sie die technischen und medizinischen Möglichkeiten des 24. Jahrhunderts, gewährt Einblick in die zwischenmenschlichen Beziehungen, erklärt die Machtstrukturen, übt Gesellschaftskritik und sie fügt einen bisweilen deftigen Schuss Erotik hinzu.

Ich mag Hedy Loewes Art sich auszudrücken, zu formulieren. Sehr angenehm zu lesen. Sie erinnert mich damit an Marie-Sabine Roger (Das Labyrinth der Wörter und Der Poet der kleinen Dinge).

Sollten Sie Vorbehalte gegen ein E-Book haben, so kann ich diese ausräumen. Sie glauben doch wohl nicht, dass im 24. Jahrhundert noch jemand Papierbücher produziert, wo die Transportkapazitäten begrenzt und die Frachtkosten zu den Außenposten menschlicher Zivilisation exorbitant hoch sind. „Dignity Rising“ vermittelt Ihnen somit ein authentisches Lesegefühl. Das schafft Atmosphäre.

Mich hat „Dignity Rising“ an die Star Wars Saga erinnert. Die Geschichte hat ebenso viel Potenzial, ist weniger schrill (es gibt keinen Chewbacca oder Ewoks) und sie hat in Band 1 bereits alle notwendigen Zutaten. Band 1 könnte also auch heißen: „Dignity One – Wie alles begann“. Ich werde das weiter beobachten. Versprochen.

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Textprobe aus:Das letzte Leuchten vor dem Winter

Lappland

20. Januar.
Der Wind heult und wirft Schneeflocken und kleine Eisnadeln gegen die Hütte. Ich höre es knistern und rieseln.
Das dicke Holz der Wände ächzt unter der Schneelast auf dem Dach und stemmt sich dennoch tapfer dem Sturm entgegen.
Seit 16:00 Uhr ist es dunkel.
Ich habe die Schlagläden geschlossen gelassen. Das Glas der Fenster hält den Winterstürmen nicht stand.
Draußen ist es kalt. Weit mehr als zwanzig Grad minus.
Die beiden alten Öfen halten dagegen. Die Raumtemperatur der fünfmal sieben Meter großen Hütte hält sich bei knapp zweiundzwanzig Grad plus.
Es riecht wie in einer Räucherkammer, weil der Wind hin und wieder den Qualm in den Kaminen niederdrückt.
An die Hütte schmiegt sich ein aus Brettern zu-sammengenagelter Schuppen. Darin herrscht Frost und der Wind pfeift durch die Ritzen. Durch eine mit einem dicken Vorhang verhangene Tür gelangt man dort hin.
Hunderte Scheite gespaltenes Holz stehen mannshoch in gewissenhaft gestapelten Reihen.
Wenn mir der Brennstoff ausgeht, beeile ich mich und lade mir flink ein paar Holzscheite auf die Arme. Nur schnell zurück in die warme Hütte. Meine Gesichtshaut glüht rosig, die Finger sind klamm. Dann lasse ich das Holz neben den Ofen poltern.

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