Posts Tagged ‘Das letzte Leuchten vor dem Winter’

Neuigkeiten aus der Schreibstube: Es ist viel passiert. Zeit für einen neuen „Autor intern“. In meinem letzten Beitrag vom 13.09.2017 hatte ich bereits angekündigt, alle Bücher, die nicht im ACABUS-Verlag erscheinen, im TWENTYSIX-Verlag zu veröffentlichen. Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen. „Unheimliche Begegnungen – Aus der Zwischenwelt„, „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich„, „Atemlos – Beim Sterben ist jeder allein“ und „Atemlos – Von des Todes zarter Hand“ erschienen dort in einer 2. überarbeiteten Ausgabe, teilweise mit neuen Covern. Neu ist dort „Handbuch zur Rettung der Welt“ und „Das letzte Leuchten vor dem Winter“ erschienen. Alle Bücher wurden verlagsintern zu Bestsellern, was mich natürlich ganz besonders freut. E-Books und Taschenbücher gibt es hier und überall dort, wo es Bücher gibt.

ACABUS hat mir im neuen Programmheft „Frühjahr 2018“ eine Doppelseite (6/7) für „Christine Bernard -Die Legende vom bösen Wolf“ spendiert. Auch darüber freue ich mich ganz besonders. Auch die Werbemittel sind bereits eingetroffen, wie z. B. die Lesezeichen. Außerdem habe ich ein Faltblatt drucken lassen und lasse es nun an geeigneten Orten auslegen. So kann ich auch offline auf alle meine Bücher aufmerksam machen.
Insgesamt kommt „Die Legende vom bösen Wolf“ sehr gut bei den Lesern an, schon das gelungene Cover macht neugierig und nicht zuletzt überzeugt natürlich die Geschichte. Das ist ja immer eine Zitterpartie, bis die ersten Rezensionen erscheinen.
Die erste Lesung hatte ich bereits auf der Buchmesse in Leipzig, weitere folgen (siehe „Termine“ rechts von diesem Beitrag).

TWENTYSIX und ACABUS hatten mich zur Messe nach Leipzig eingeladen. Ich hatte zunächst überlegt, nicht zu fahren, weil ich gesundheitlich angeschlagen war und mir das immer auf die Stimme schlägt. Außerdem erinnerte das Wetter eher an Sibirien als an Ostdeutschland. Aber meine Stimme hielt die 20 Minuten Lesung im Rahmen von „Leipzig liest“ in den Räumlichkeiten des Sachsenlottos durch.
TWENTYSIX hatte mich zudem zu einem Seminar eingeladen. Dort musste ich ja mehr zuhören als sprechen und konnte meine Stimme schonen für das Interview mit Ulli Wagner vom Saarländischen Rundfunk. Den Link zur Sendung reiche ich nach.

Auf der Suche nach einer social-media-Plattform, die nicht dem Facebook-Konzern gehört, bin ich bei Pinterest gelandet. Dort werden sehr hochwertige Fotos und Grafiken veröffentlicht, was mich natürlich anspornt. Ich arbeite sehr gerne grafisch und ich kann nun dort meine Bücher wunderbar in Szene setzen. Außerdem geht es auf Pinterest weniger um soziale Kontakte und Follower und liken als vielmehr um Produkte und Inhalte. Pins auf Pinterest sollen Interesse an meinen Geschichten und meiner Arbeit als Autor auslösen und Besucher zu meinen Büchern führen.

In den nächsten Tagen werde ich mir meine Aufzeichnungen zu CB5 ansehen und damit beginnen, sie zu ordnen. Sobald das Gerüst der neuen Geschichte steht, beginne ich mit dem Schreiben des Manuskripts. Wenn ich es bis zum Ende des Sommers fertig bekomme, schreibe ich weiter an „Der Duft des Regens, wenn er auf Staub fällt„. Dann erscheinen 2019 je ein neues Buch bei ACABUS und TWENTYSIX.
Zusätzlich trage ich mich mit dem Gedanken, zwei weitere Bände „Handbuch zur Rettung der Welt“ zu schreiben. Je einen widme ich Mila und Josh. Mal sehen, ob sich diese Idee bei mir durchsetzt. Wie es auch kommt, wir lesen uns …

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Kein Bock auf die x-te Wiederholung von Ben Hur?

E-Book und Taschenbuch hier und überall wo es Bücher gibt.

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Das diesjährige Branchentreffen „Leipziger Buchmesse“ versank in Eis und Schnee. Schon die Anreise hätte vermuten lassen können, dass wir auf dem Weg nach Irkutsk waren, und nicht „nur“ nach Sachsen. Wahrlich sibirische Verhältnisse gestalteten alle Wege als schwierig. Streckensperrungen auf den Autobahnen wegen vieler Unfälle, ausgefallene Flüge, ausgefallene Züge. Viele Literaturschaffende trafen verspätet oder gar nicht ein. Die aktuelle Infektionswelle in Deutschland dezimierte die Messebesucher zusätzlich.
Mein Aufenthalt in diesem Jahr war zwar erfolgreich, und es ist für mich immer wichtig und auch schön, Kollegen persönlich zu treffen, die Rahmenbedingungen allerdings waren diesmal sehr kräftezehrend. Freitagnacht standen wir auf der voll gesperrten A38 auf dem Weg zum Hotel fast zwei Stunden im Schneechaos. Schlafmangel war unser treuer Begleiter. Am Samstagmorgen dann zu Fuß vom Messegelände durch eisigen Wind und knöcheltiefen Schnee ins Seminarhotel.
Zu Fuß zu gehen war trotzdem erste Wahl. Samstagabend steckte das Team des ACABUS-Verlags mit dem Firmenbus mehr als eine Stunde im Stau. Auf dem Messeparkplatz! Schranken gingen wohl nicht auf. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in Vergangenheit schon einmal so froh gewesen war, wohlbehalten wieder zu Hause zu sein.
Hier sind die Bilder…

So sahen die Straßen überwiegend aus. Aufgrund des schneidenden Windes vereisten unsere Scheibenwischer immer wieder.

Die Straßenmeistereien gaben alles und warfen mit allem, was sie hatten. Salz fürs Frühstücksei? Bitte einmal lecken.

Nein, das ist nicht die Ziehung der Lottozahlen. Das ist die wunderbare Britta Voss vom Größenwahn-Verlag, die meine Lesung aus „Christine Bernard – Die Legende vom bösen Wolf“ anmoderiert.

Das Glück war tatsächlich nah. Trotz meiner Erkältung musste ich in den 20 Minuten meiner Lesung nicht einmal husten.

Schleift sich bis heute nicht ab. Das gute Gefühl beim Anblick meiner Bücher in den Regalen meines Verlages auf einer der beiden großen Buchmessen.

Sogar mein „Herzensprojekt“ „Das letzte Leuchten vor dem Winter“ hat es in die Ausstellung des Twentysix-Verlags geschafft.

Abschluss meines Messebesuchs war der Verlagsabend mit den Kollegen beim gemeinsamen Essen. Obwohl ich am liebsten in meiner Stube sitze und schreibe, genieße ich gute Gespräche und nehme immer etwas daraus für mich mit.

Messe ist schön und wichtig, aber vor allem auch anstrengend. Vielen Dank an dieser Stelle an die Mitarbeiter von ACABUS und Twentysix für den gelungenen Messebesuch.
Jetzt freue ich mich erst mal auf ein halbes Jahr Textarbeit, bis der Rummel dann auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober wieder los geht.

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Gibt es den einen Zeitpunkt, an dem sich zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind, begegnen müssen? Und was passiert, wenn sie sich verpassen?

Als E-Book und Taschenbuch. Hier: https://www.amazon.de/dp/3740734949 und überall wo es Bücher gibt.

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Roman: „Glaube nie, das Leben sei vorhersehbar.“

Gibt es den einen Zeitpunkt, an dem sich zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind, begegnen müssen? Und was passiert, wenn sie sich verpassen?
Jonas Hartmann ist sich sicher, man bekommt die Dinge immer erst dann, wenn man sie nicht mehr braucht. Er plant seinen Ausstieg in die Einsamkeit der finnischen Wälder. Nur sein Wolfshund Rolf soll ihn begleiten.
Doch dann begegnet er Isabelle, der Liebe seines Lebens. Was nun? Die große Liebe wagen und das geordnete Leben aufgeben?
Plötzlich ist da noch diese rebellische Nadine, die behauptet, seine erwachsene Tochter zu sein.
Eine Reise durch den Herbst eines Lebens. Ein Roman über die große Liebe, die Vergänglichkeit des Seins und die Macht des Schicksals.

buch-kaufen4Taschenbuch (276 Seiten, ISBN: 978-3740734947)

eBook (ISBN: 978-3740756437)

Hier gibt es eine Leseprobe: Herbstlicht

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Textprobe aus:Das letzte Leuchten vor dem Winter

Lappland

20. Januar.
Der Wind heult und wirft Schneeflocken und kleine Eisnadeln gegen die Hütte. Ich höre es knistern und rieseln.
Das dicke Holz der Wände ächzt unter der Schneelast auf dem Dach und stemmt sich dennoch tapfer dem Sturm entgegen.
Seit 16:00 Uhr ist es dunkel.
Ich habe die Schlagläden geschlossen gelassen. Das Glas der Fenster hält den Winterstürmen nicht stand.
Draußen ist es kalt. Weit mehr als zwanzig Grad minus.
Die beiden alten Öfen halten dagegen. Die Raumtemperatur der fünfmal sieben Meter großen Hütte hält sich bei knapp zweiundzwanzig Grad plus.
Es riecht wie in einer Räucherkammer, weil der Wind hin und wieder den Qualm in den Kaminen niederdrückt.
An die Hütte schmiegt sich ein aus Brettern zu-sammengenagelter Schuppen. Darin herrscht Frost und der Wind pfeift durch die Ritzen. Durch eine mit einem dicken Vorhang verhangene Tür gelangt man dort hin.
Hunderte Scheite gespaltenes Holz stehen mannshoch in gewissenhaft gestapelten Reihen.
Wenn mir der Brennstoff ausgeht, beeile ich mich und lade mir flink ein paar Holzscheite auf die Arme. Nur schnell zurück in die warme Hütte. Meine Gesichtshaut glüht rosig, die Finger sind klamm. Dann lasse ich das Holz neben den Ofen poltern.

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