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Posts Tagged ‘Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich’

Mein Name ist Janine. Ich bin gekommen, um über Literatur zu schreiben und nicht über Kitsch. Das ist eine Drohung.
Dieses Zitat ist das Motto des Literatur-Blogs kapri-zioes.de. Es schreckte mich nicht ab und so schickte ich der engagierten Betreiberin ein Exemplar meines ersten Kriminalromans mit der Bitte, es zu rezensieren. Das Ergebnis könnt Ihr hier lesen: http://kapri-zioes.de/1292/atemlos-beim-sterben-ist-jeder-allein/.

Wie bereits 2016 organisiert Janine Rumrich auch in diesem Jahr ihre Blog- und Webseitenparade „#Buchpassion„. Dieses Jahr unter dem Motto: „LieblingsautorIn“. Begleitend findet eine Literaturparty auf Twitter statt und eine Fotochallenge auf Instagram.
An der „Buchpassion“ 2017 wollte ich gern teilnehmen und dachte darüber nach, was ich zum Thema „LieblingsautorIn“ beitragen könnte. Und tatsächlich gibt es ein Ereignis aus meiner frühen Zeit als Autor, welches mich mit einer großen Portion Zuversicht ausstattete, von der ich heute noch zehre.

Für mich gibt es nicht den einen Lieblingsautoren oder die eine Autorin. Ich verwalte stattdessen eine dynamische Liste im Geiste, die sich mit dem anwachsenden Stapel der von mir gelesenen Bücher verändert.
Darauf stehen unter anderen T. C. Boyle – Grün ist die Hoffnung, Ulli Olvedi – Die Stimme des Zwielichts, Marie-Sabine Roger – Das Labyrinth der Wörter, Pearl S. Buck – Die gute Erde, John Steinbeck – Früchte des Zorns, William Paul Young – Die Hütte, und immer wieder Paulo Coelho.
Auf einer Liste der angeblich 100 beliebtesten Bücher der Deutschen, erhoben vom ZDF in einer Lesekampagne im Jahr 2004, schafften es zwei Bücher von Paulo Coelho auf die Plätze 8 (Der Alchimist) und 90 (Veronika beschließt zu sterben).
Paulo Coelhos Roman „Veronika beschließt zu sterben“ hat mich seinerzeit in vielerlei Hinsicht inspiriert und war der Anlass dazu, mein Schreibtalent zu erkennen, es anzunehmen und es ernsthaft auszuüben. Ich verfasste ein teilbiografisches Manuskript und sendete es an Dutzende Verlage und Agenturen. Es wurde durchweg abgelehnt. Ich veröffentlichte das Romandrama selbst unter dem Titel „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“. Der Verkaufserfolg war enttäuschend.
Dann laß ich von Paulo Coelhos ersten Schritten als Autor und seinen Versuchen, eines seiner frühen Manuskripte „Die Archive der Hölle“ im Selbstverlag und in Kaltakquise an Buchhandlungen zu verkaufen. Ihm erging es nicht anders als mir. Demütig nahm ich fortan den bescheidenen Erfolg meines Buches hin.

Eines Tages wurde mir im Internet diese Werbeanzeige (nur zur Ansicht, hier kein Angebot) von Thalia angezeigt. Mein Roman „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“ (das Cover zeigt die 1. Ausgabe) wurde in derselben Anzeige beworben wie der erfolgreiche Roman des von mir so geschätzten Paulo Coelho „Veronika beschließt zu sterben“. Es erschien mir wie eine geheime Botschaft. Dranbleiben. Weiter schreiben. Nicht aufgeben.
Erst Jahre später erhielt ich meinen ersten Buchvertrag und schreibe seitdem meine Krimiserie über die Trierer Kommissarin „Christine Bernard …“ für den acabus-Verlag in Hamburg.
Natürlich weiß Paulo Coelho von all dem nichts. Trotzdem, vielen Dank, lieber Kollege.

Und jedem, der in seinem Leben einmal aufbrechen möchte, um ein fernes Ziel zu erreichen, rufe ich zwei meiner mächtigsten Mantras zu:

1. „Beginne sofort, leiste, was du kannst und nutze, was du hast.“
2. „Derjenige, der die ersten Steine davon trug, war der Gleiche, der den Berg versetzte.“

Glaubt an Euch. Macht beharrlich weiter. Respektiert die Meinung Anderer, aber lasst Euch nicht entmutigen. Versucht, konstruktive Kritik von subjektiver Nörgelei zu unterscheiden und sie für Euer künftiges Handeln zu berücksichtigen. Es macht Eure Arbeit besser, und das steigert Eure Aussicht auf Erfolg.

Habt eine gute Zeit. Wir lesen uns wieder.

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„Was bereut man am  Ende seines Lebens mehr? Das, was man getan hat, oder das, was man unterließ?“

Die 2. überarbeitete Ausgabe meines Romans „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“ gibt es ab sofort als E-Book zum reduzierten Preis. Hier oder bei einem anderen Buchhändler Eures Vertrauens.

Ein Roman über die Last des Lebens, unerfüllte Träume und verlorene Hoffnung.

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Roman, 2. überarbeitete Ausgabe: Der größte Friedhof ist der Friedhof der Träume und Hoffnungen. Seine unsichtbaren Gräber bedecken jeden Winkel dieser Welt.

Jason Wunderlich wurde nicht geboren, er wurde hervor gezerrt in ein Leben voller Mühsal, Enttäuschungen und widrigen Umständen.
Jeder soll nur so viel auferlegt bekommen, wie er tragen kann, heißt es. Doch bei Jason funktioniert das nicht. Er trifft eine folgenschwere Entscheidung und muss feststellen, dass im Himmel auch nicht alles glatt läuft. Dort hat man seine Akte verlegt. Jason muss mit dem Sterben warten.
Am Ende seines Lebens liegt er hilflos und schwerst verletzt in einem Weinberg und hat alle Zeit der Welt, uns und seinem schmierigen „Umzugshelfer“ Benicio aus seinem Leben zu berichten. In seiner Unbeweglichkeit belauscht und beobachtet Jason vier lange Tage und Nächte seine Umgebung, während Benicio Jasons Akte sucht und die „Kleine“ aus der Verwaltung anbaggert.

Jason erinnert sich an die Menschen in seinem Leben, an seine Kindheit, seine Jugend, seine getroffenen Entscheidungen und an das, was er mal wollte und an all das, was er sich ganz anders gewünscht hat.

Was bereut man am Ende mehr? Das, was man im Leben getan hat oder jenes, was man unterließ?
Was hast du aus den Talenten gemacht, die Gott dir auf deinen Weg mitgab?

Zwei Erntehelferinnen arbeiten nicht weit von Jason entfernt. Werden sie ihn entdecken? Aber was dann? Reha? Ein Leben im Rollstuhl? Jason will nicht gerettet werden. Er möchte endlich sterben.

Jasons Erinnerungen taumeln durch die Stunden zwischen Wachen und Bewusstlosigkeit. Unfähig, sich zu bewegen oder auf sich aufmerksam zu machen, ist er seiner Umgebung und ihren Gefahren schutzlos ausgeliefert.

Jason ist unendlich müde, kann sich nicht mehr konzentrieren. Es regnet. Dann wird er gefunden. Von einer Traubenleserin. Mit letzter Kraft sieht Jason in ihre schönen Augen. Dann stürzt sie davon, um Hilfe zu holen.
Ein Roman über die Last des Lebens, unerfüllte Träume und verlorene Hoffnung.

buch-kaufen4Taschenbuch (292 Seiten, ISBN: 978-3740732332)

eBook (ISBN: 978-3740719562)

Hier gibt es eine Leseprobe: Lebenspläne – Sandburgen, bis die Flut kommt

Oder vorlesen lassen. Eine Hörprobe:

Update 24.11.2012 Weitere Informationen zu meinem Roman „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“:

„In einem kühlen Grunde“ von Joseph von Eichendorff (1788-1857).
Während Jason seiner Umgebung hilflos ausgeliefert ist, lauscht und beobachtet er, was um ihn herum geschieht. Aus der Ferne trägt der Wind die Stimmen einer Chorprobe aus dem nahegelegenen Ort heran. Jason erkennt das Musikstück und singt es stumm mit.
Wer dieses Lied nicht kennt, kann sich hier ein YouTube Video dazu anhören, vorgetragen von dem wunderbaren Max Raabe.

„Die Regenballade“ von Ina Seidel (1885-1974).
4.Tag. Es regnet. Jason liebte Regentage. Nur lag er dann nicht bewegungslos und schwerst verletzt im nassen Gras. Wasser durchweicht seine Kleidung. Er denkt an seine Kindheit. Gedichte aufsagen, vor dem Zubettgehen. Dieses eine hat er nie vergessen.
Wer dieses Gedicht nicht kennt, kann sich hier ein YouTube Video dazu anhören, vorgetragen von dem unvergleichlichen Achim Reichel.

Update 07.01.2013 Der Buchtrailer zu „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“ ist fertig:

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Neuigkeiten aus der Schreibstube: Der letzte „Autor intern“ erschien im Januar. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Aber, der neue „Bernard“ ist fertig. Das Manuskript liegt bereits beim Lektorat. Wenn alles glatt läuft, sollte CB4 im Frühjahr 2018 bei acabus erscheinen. Das Thema „Wölfe“ steht im Mittelpunkt. Kommissarin Bernard ermittelt im Umfeld eines Tierparks.

Nach langem Überlegen habe ich mich entschieden, mit meinen eigenen Veröffentlichungen von Createspace zu Twentysix zu wechseln. Den Anfang macht die 2. überarbeitete Ausgabe von „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“ mit neuem Cover. Bald folgen meine Mystery-Erzählungen „Unheimliche Begegnungen – Aus der Zwischenwelt“ und drei bisher nicht veröffentlichte Romane.
Durch den Wechsel zu Twentysix sind alle meine Bücher auch ohne Verrenkungen im Bestellvorgang für Buchhändler über das Barsortiment erhältlich. Das erhöht die Sichtbarkeit und die Verbreitung und sorgt für eine leichte Verfügbarkeit. Meine Leser brauchen meine Taschenbücher also künftig nicht mehr online bestellen. Sie finden sie im Regal eines stationären Buchhändlers.

Zur Unterstützung meiner abschließenden Arbeiten am Manuskript nutze ich seit einigen Wochen „Papyrus Autor“. Die Funktionen zur Überarbeitung eines Textes gefallen mir gut. Trotzdem schreibe ich meine Manuskripte weiter mit Word, weil mir dessen Bedienung besser gefällt.

Ich hatte vor ein paar Tagen die Idee einer kleinen Buchmesse in Thalfang und habe erste Gespräche mit der Verbandsgemeinde geführt. Es würde mich freuen, wenn sich dieses Projekt umsetzen ließe. Ich werde über den Fortgang berichten.

Für CB5 habe ich bereits einen ersten Manuskriptentwurf angelegt. Der Rahmen der Geschichte arbeitet sich langsam heraus. Ein klein wenig „spooky“ könnte es werden.

Ein bisschen enttäuscht bin ich von CB3. „Christine Bernard – Der unsichtbare Feind“ bleibt hinter seinen Vorgängern zurück. Ich weiß nicht warum. Das Thema „Cyberkriminalität“ ist hoch aktuell, der Text hat Tempo, lediglich die Leiche fehlt und es gibt keinen Mörder. Zu gewagt für einen Krimi?
Demzufolge hängen an CB4 hohe Erwartungen. Es gibt auch wieder Leichen. Drückt mir die Daumen. Wir lesen uns.

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muttertagNicht vergessen! Am 8. Mai ist Muttertag. Wer noch nach einer kleinen Aufmerksamkeit sucht… Bitte sehr:

Cover-EisrosenkindCover-Siebenschön-ACABUSMichael E. Vieten - Aus der ZwischenweltAtemlos - Beim Sterben ist jeder alleincover-atemlos2Michael E. Vieten - Das Leben und Sterben des Jason Wunderlichfrieden-finden

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Notebook-1Neuigkeiten aus der Schreibstube: Der letzte „Autor intern“ in diesem Jahr. Zeit, zurückzuschauen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Anfang des Jahres habe ich meinen Bildband „Frieden finden – Auf dem Weg zum persönlichen Glück“ veröffentlicht. Im Sommer erschien „Der Fall Siebenschön„, der erste Band meiner Krimiserie „Christine Bernard“ im ACABUS-Verlag. Der zweite Band „Das Eisrosenkind“ beendet gerade sein Lektorat und soll im März 2016 erscheinen.

Meine neue Agentur Ashera hat mittlerweile zwei überarbeitete Manuskripte vorliegen. Den Mystery-Band „Unheimliche Begegnungen – Aus der Zwischenwelt“ und den Roman „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich„. Ein neues Roman-Manuskript „Herbstlicht“ habe ich gestern fertiggestellt und versendet. 2016 heißt es für mich dann, warten und auf eine erfolgreiche Vermittlung hoffen.

Auch in diesem Jahr haben meine Lesungen gut funktioniert. Meine erste Lesung in einer Buchhandlung lief so gut, dass ich Lesungen in diesem Rahmen künftig bevorzuge. 2016 beginnt dann auch gleich im Januar mit einer Lesung am Samstag den 30.01. um 16:00 Uhr in der Mayerschen Buchhandlung „Interbook“ in Trier.

2015 habe ich zwei Roman-Manuskripte geschrieben. Ich glaube, das bekomme ich 2016 auch wieder hin. Ich konzentriere mich im kommenden Jahr auf meine Arbeit für den ACABUS-Verlag und plane zwei „Christine Bernards“ abzuliefern. Ein Prequel (wie alles begann) zu dieser Serie liegt auch schon fertig geschrieben bereit. Bis Anfang 2017 könnte die Serie also auf fünf Bände angewachsen sein.

Die letzten Tage dieses Jahres gehören der Familie. Nur eine Marketingaktion gibt es noch. Am 19.12.2015 verlost der „Trierische Volksfreund“ drei von mir signierte Exemplare von „Christine Bernard – Der Fall Siebenschön„. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk braucht… Viel Glück.

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Notebook-1Neuigkeiten aus der Schreibstube: Man könnte meinen, ich hätte eine Sommerpause eingelegt. Der letzte Beitrag in diesem Blog ist vom 28.6.. Doch dem ist nicht so. Vieles geschieht halt im Verborgenen.

Die Betaphase für den neuen Fall für „Christine Bernard“ ist beendet. Das fertige Manuskript liegt meinem Verlag vor. Die Programmleitung von ACABUS wird nun entscheiden, ob mein neuer Kriminalroman in das Programm 2016 aufgenommen wird. Falls ja, beginnt das Lektorat.

Ich überlege derweil, was ich als nächstes schreiben möchte. Gleich einen neuen Fall für Christine Bernard dranhängen oder was ganz anderes?
Im Moment neige ich zu etwas anderem. Ich glaube, ein „Bernard“ im Jahr reicht.

Die Vorbereitungen für meine Herbstlesung im Regionalladen laufen an. Ich lese „Moselblümchen„. Katharina Kelling wird dazu wieder auf ihrem Cello spielen. Ich freue mich sehr darauf. Dieses Jahr besonders, denn der Regionalladen in Thalfang wurde geschlossen. Das war die schlechte Nachricht.
Ich habe diesen Laden im Ortskern sehr geschätzt. Unschlagbare Atmosphäre für eine Lesung.
Jetzt die gute Nachricht. Der Regionalladen wurde im Hunsrückhaus am Erbeskopf wiedereröffnet. Dort findet meine nächste Lesung statt. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Es soll November werden. Den offiziellen Veranstaltungshinweis reiche ich natürlich nach.

Ebenfalls in Vorbereitung ist eine weitere Lesewanderung im Herbst. Ich lese am Originalschauplatz „Drei Schwestern im Zauberwald„. Auch hier steht der genaue Termin noch nicht fest. Veranstaltungshinweis folgt dann mit Datum und Treffpunkt.
Diesmal werde ich eine weniger beschwerliche Strecke aussuchen. Meine letzte Lesewanderung im Mai zur Eröffnung des Nationalparks „Hunsrück-Hochwald“ war für den einen oder anderen vielleicht etwas zu anspruchsvoll.
Außerdem möchte ich in und um Thalfang bleiben. Ich finde, der Ort ist es wert, gefördert zu werden. Deswegen wünsche ich mir am Ende der Wanderung, nicht nur des unberechenbaren Wetters wegen, die Einkehr in ein ortsansässiges Lokal, um den zweiten Teil der Geschichte zu lesen.

Ich habe beschlossen, meinen Roman „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“ zu überarbeiten und eine zweite Auflage herauszugeben. Der Absatz bleibt weit hinter den Möglichkeiten des Buches zurück.
Es wird auch ein neues Cover geben. Diesmal kein Foto sondern ein Bild. Ich habe Ulrike Mai angeboten, es zu malen. In den nächsten Tagen werden wir uns Gedanken über das Motiv machen.
Mit dem Überarbeiten des „Jason Wunderlich“ beginne ich, noch bevor ich mich an ein neues Manuskript setze.

Wer sich für meine Arbeit als Autor interessiert, wird bemerkt haben, dass mein erster Krimi „Atemlos – Beim Sterben ist jeder allein“ kontroverse Rezensionen erhalten hat. Dafür, dass ich dem Mörder Anselm Jünger eine so niedrige Reizschwelle verpasst habe, wurde ich von einigen Rezensenten ja gerne kritisiert. Und jetzt höre/lese ich von einem „Pizzamord“, bei dem der Täter ausgerastet ist, nur weil ihm die Pizza nicht geschmeckt hat.
Man sieht wieder einmal, das Leben schreibt die Krimis. Wir Autoren berichten nur darüber.
Allen Rezensenten zum Trost ist der zweite Teil von „Atemlos“ näher an den Mainstream herangeschrieben. Die Buchbesprechungen von „Atemlos – Von des Todes zarter Hand“ fallen auch gleich deutlich wohlwollender aus.

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