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Notebook-1Neuigkeiten aus der Schreibstube: Letzter „Autor intern“ aus dem August. Wird mal wieder Zeit.

Der ACABUS-Verlag wird den nächsten „Christine Bernard“ in seinem Sommerprogramm 2016 veröffentlichen. Titel: Das Eisrosenkind. So viel darf ich schon verraten. Es gibt auch schon ein Cover. Für alle „Autor intern“-Leser hier die Vorschau:Cover-Eisrosenkind-200Während ich auf den Buchvertrag gewartet habe, war ich fleißig und habe „Herbstlicht(Arbeitstitel) geschrieben. Die Geschichte steht. Jetzt beginnt das Überarbeiten. Dann Übergabe an meine Beta-Leser. Ich hoffe, „Herbstlicht“ dieses Jahr meiner Agentur übergeben zu können.

Und da sind wir auch gleich schon bei einer weiteren Neuigkeit. Ich hatte meine Zusammenarbeit mit der Agentur Ashera hier ja bereits bekannt gegeben. Ich habe sehr ambitionierte Ziele und den Eindruck, dass die in der bisherigen Konfiguration nicht zu erreichen waren. Die Agentur soll meine Manuskripte Verlagen anbieten und mich bei meiner Arbeit unterstützen. Außerdem erhoffe ich mir einen Know-how-Transfer.
Ursprünglich war ich enttäuscht, dass die Agentur Schmidt & Abrahams in Speyer seinerzeit alle meine Manuskripte abgelehnt hatte und es somit nicht zu einer Zusammenarbeit kam. Die räumliche Nähe zur Agentur hätte ich sehr geschätzt.
Nun habe ich gelesen, dass diese Agentur ihre Arbeit eingestellt hat. Die Macht des Schicksals, kann ich nur sagen.

Für meinen diesjährigen Leseherbst habe ich das erste Mal in der Buchhandlung Lorenzen in Hermeskeil gelesen. Lesungen in Buchhandlungen werde ich jetzt öfter halten. Die nächste Lesung in einer Buchhandlung ist am 30.01.2016 in der Mayerschen Buchhandlung Interbook in Trier. Vollständiger Veranstaltungshinweis folgt.
Wenn auch diese Lesung gut läuft, könnte ich mir irgendwann mal eine Lesereise durch ausgewählte Filialen einer Buchhandelskette vorstellen.

Bis dahin lese ich noch einmal am 15.11.2015 im Hunsrückhaus. Vollständiger Veranstaltungshinweis folgt.
Katharina Kelling hat mir einen Wunsch erfüllt und wird zu meiner Lesung von „Moselblümchen“ auf ihrem Cello den Schwan spielen, aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint Saëns. Ich liebe dieses Stück, und es ist mir eine Freude und Ehre, dass Katharina eingewilligt hat.

Im September hatte ich mich wieder einmal zu einer Werbeaktion auf Facebook hinreißen lassen. Meine Erfahrung damit war wie immer. Entbehrlich. Trotz Anzeigenschaltung in mehr als 100 Facebook Gruppen (unglaublich aufwendig) mit zig-tausend Mitgliedern ist eine Wirkung auf Buchumsätze nicht auszumachen. Vielleicht verstehe ich aber diesen ganzen Social-Media-Zirkus auch nicht und mache irgendwas falsch. Auf jeden Fall ermüdet es mich. Ich würde gerne darauf verzichten.

Von Mitte November bis Anfang Januar wird es eine Preisaktion bei meinen E-Books geben. Ich denke an 1,99 Euro oder sogar 0,99 Euro. Mal sehen.
Bei BookRix ist man der Meinung, dass sich niedrigpreisige Bücher besser verkaufen. Ich bin gespannt.

Im Dezember wird der „Trierische Volksfreund“ drei von mir signierte Taschenbücher „Christine Bernard – Der Fall Siebenschön“ verlosen. Das wird die letzte Marketing-Aktion in diesem Jahr. Wenn das eine gute Erfahrung wird, mache ich dass dann jedes Jahr mit einem neu erschienenen Buch.

2016 möchte ich gerne zwei Manuskripte mit neuen Fällen für „Christine Bernard“ an ACABUS übergeben. Ist zu schaffen, wenn nichts Unerwartetes dazwischen kommt. Aber wie sagte Jonas Hartmann in meinem letzten Manuskript „Herbstlicht“ zu seiner Tochter: „Glaube nie, das Leben sei vorhersehbar.“

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Wer schreibt, kennt das. Irgendwann muss man damit aufhören, sein Manuskript immer wieder zu überarbeiten. Sonst wird man es nie veröffentlichen. Ebenso verhält es sich mit dem Exposee. Es muss irgendwann abgeschickt werden.
Seit zwei Wochen ist beides fertig, und die Fotos für mein Manuskript und das Exposee zu den Mystery Erzählungen ‚Unheimliche Geschichten‘ wurden zigmal optimiert. Es wird Zeit.
Nach langem Überlegen habe ich mich entschlossen, mich an eine Literatur-Agentur zu wenden. Verschiedenste Erwägungen sprechen dafür.
Mein Manuskript direkt an einen Verlag zu senden oder es selbst zu verlegen erscheint mir nur als die zweitbeste Lösung.
Nächste Woche geht es los. Agenturen kontaktieren, Informationen einholen und auf Interesse hoffen. Danach kommt das große Warten auf die Reaktion der Agenturen. Zwischen ‚So einen Mist haben wir noch nie gelesen…‘ und Bestseller ist alles drin.
Ich starte meine Autorenkarriere nun also mit Mystery oder ich werde grandios scheitern. Ich werde berichten.

Update: 16.05.2011
Keine der angeschriebenen Agenturen (15) hatte Interesse an meinem Manuskript. Es wurde nicht der Text als solches abgelehnt, sondern dass es sich um Erzählungen handelt. Zitat: ‚Die Deutschen lesen lieber Romane.‘ :Zitat Ende.
Ist das so?
Wenn dem so wäre, wieso verkaufen sich Bücher wie Paulo Coelhos ‚Handbuch des Kriegers des Lichts‘ oder ‚Der Wanderer‘ oder Edgar Allan Poes oder Wilhelm Buschs Erzählungen zigtausendfach?
Abgesehen davon, werden meine zehn Mystery-Erzählungen von einer weiteren zusammengeführt. Und gerade heute hat nicht jeder Leser den Atem, einen dreizehnhundert Seiten Wälzer à la Frank Schätzung durchzuarbeiten. Genau deswegen habe ich meinen Text auf 300 Seiten beschränkt und auf elf abgeschlossene Erzählungen aufgeteilt.
Schon wegen der Sicherheit. Meiner Herzallerliebsten fällt nämlich gerne mal des Nachts vor Müdigkeit ihr Buch aus den Händen. Bei kiloschweren Wälzern kann das schmerzhaft sein.

Also habe ich das Manuskript an rund zwanzig Publikums-Verlage geschickt. Einige davon haben bereits ebenfalls wenig Interesse bekundet. Zumindest deren Praktikanten. Ja, Sie haben richtig gelesen. Randomhouse und Co.  überlassen die Beurteilung eines Manuskriptes zum Teil ihren Praktikanten. Immerhin schreiben diese persönlich zurück und verheimlichen auch nicht ihren Status im Verlag.

Ich warte die Antwort der verbleibenden Großverlage nicht mehr ab, sondern wende mich, entgegen dem Rat einer befreundeten Buchhändlerin, nun an kleinere Verlage.
Selbst verlegen möchte ich nicht. Nötigenfalls erweitere ich die Erzählungen zu Romanen.

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