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Autor intern: 02-2017

Neuigkeiten aus der Schreibstube: Der letzte „Autor intern“ erschien im Januar. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Aber, der neue „Bernard“ ist fertig. Das Manuskript liegt bereits beim Lektorat. Wenn alles glatt läuft, sollte CB4 im Frühjahr 2018 bei acabus erscheinen. Das Thema „Wölfe“ steht im Mittelpunkt. Kommissarin Bernard ermittelt im Umfeld eines Tierparks.

Nach langem Überlegen habe ich mich entschieden, mit meinen eigenen Veröffentlichungen von Createspace zu Twentysix zu wechseln. Den Anfang macht die 2. überarbeitete Ausgabe von „Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich“ mit neuem Cover. Bald folgen meine Mystery-Erzählungen „Unheimliche Begegnungen – Aus der Zwischenwelt“ und drei bisher nicht veröffentlichte Romane.
Durch den Wechsel zu Twentysix sind alle meine Bücher auch ohne Verrenkungen im Bestellvorgang für Buchhändler über das Barsortiment erhältlich. Das erhöht die Sichtbarkeit und die Verbreitung und sorgt für eine leichte Verfügbarkeit. Meine Leser brauchen meine Taschenbücher also künftig nicht mehr online bestellen. Sie finden sie im Regal eines stationären Buchhändlers.

Zur Unterstützung meiner abschließenden Arbeiten am Manuskript nutze ich seit einigen Wochen „Papyrus Autor“. Die Funktionen zur Überarbeitung eines Textes gefallen mir gut. Trotzdem schreibe ich meine Manuskripte weiter mit Word, weil mir dessen Bedienung besser gefällt.

Ich hatte vor ein paar Tagen die Idee einer kleinen Buchmesse in Thalfang und habe erste Gespräche mit der Verbandsgemeinde geführt. Es würde mich freuen, wenn sich dieses Projekt umsetzen ließe. Ich werde über den Fortgang berichten.

Für CB5 habe ich bereits einen ersten Manuskriptentwurf angelegt. Der Rahmen der Geschichte arbeitet sich langsam heraus. Ein klein wenig „spooky“ könnte es werden.

Ein bisschen enttäuscht bin ich von CB3. „Christine Bernard – Der unsichtbare Feind“ bleibt hinter seinen Vorgängern zurück. Ich weiß nicht warum. Das Thema „Cyberkriminalität“ ist hoch aktuell, der Text hat Tempo, lediglich die Leiche fehlt und es gibt keinen Mörder. Zu gewagt für einen Krimi?
Demzufolge hängen an CB4 hohe Erwartungen. Es gibt auch wieder Leichen. Drückt mir die Daumen. Wir lesen uns.

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Wortkunst in Mainz

Gestern auf der „Wortkunst“ in Mainz, einer regionalen Buchmesse für unabhängige Verlage. Treffen mit meiner Lektorin Laura Künstler vom acabus-Verlag und dem Verlagskollegen Sebastian Knell.

Eine Buchmesse in einer Kirche stattfinden zu lassen ist ein gute Idee. Werde das in meinem Heimatort einmal anregen. Und eine jährliche „Buchmesse Thalfang“ ist ohnehin längst überfällig.

Ab sofort steht in den Räumlickeiten der Tourist-Information im „Haus der Begegnung“ in Thalfang, in dem sich auch die Postfiliale befindet, eine Glasvitrine mit meinen Büchern.

Alle Bücher können innerhalb der Öffnungszeiten bei den freundlichen Mitarbeitern der Tourist-Information erworben werden.

Wer ein signiertes Exemplar für sich selbst oder zum Verschenken haben möchte, spricht bitte das Verkaufspersonal an oder wendet sich direkt an mich.

Textprobe aus: „Handbuch zur Rettung der Welt“

„Schaue nicht nach Westen, schaue nach Osten. Dort geht jeden Morgen eine neue Sonne auf.“

Mila
Die brachiale Wucht des Aufpralls hätte sie beinahe umgeworfen. Vor Schreck blieb sie wie erstarrt stehen. „Kannibalen!“, schoss ihr sofort ein Verdacht durch den Kopf. Sie hatte schon davon gehört.
Vor wenigen Sekunden erst hatte sie das Buch im Mauerschutt des zerstörten Gebäudes gefunden und fasziniert von Staub und Sand befreit. Gab es wirklich einmal Menschen, die so dicke Bücher schreiben konnten? Das musste sehr lange her sein.
Schon seit Wochen durchstöberte sie den Schutt zusammengefallener Häuser, sie brauchte dringend neue Kleidung. Also streunte sie vorsichtig durch die Trümmerlandschaft und suchte nach Schuhen, Hosen, Jacken und Pullovern. Immer mit höchster Aufmerksamkeit für ihre gefährliche Umgebung.
Doch nun hatte das silbern glänzende Geschoss den Buchdeckel durchschlagen, und steckte tief in den Seiten. Als sie das Zischen des Bolzens hörte, war es schon zu spät.
Das Buch hatte ihr soeben das Leben gerettet. Dank der paar Zentimeter Papier in ihren Händen würde sie morgen tatsächlich 16 Jahre alt werden. Wenn sie bis dahin nicht noch einmal einen Fehler beging. Ein fürstliches Alter in schrecklichen Zeiten. Weiterlesen »

Textprobe aus: „Der Duft des Regens, wenn er auf Staub fällt“

Es ist Sommer. Denken Sie an einen heißen Tag. Haben Sie ihn?
Nein, nicht den Durchschnittssommertag, sondern so einen richtig glühenden Tag, nachmittags, Ende August. Hochsommer. Mitten in den Hundstagen. Seit Wochen fiel kein Wasser vom Himmel. Die Erde ist rissig, der Horizont flimmert, Ihr Mund ist trocken. Sie haben Durst. Spüren Sie ihn, diesen unerträglichen Durst?
Hören Sie die Grillen im hohen weißgelben Gras zirpen? Die Luft steht. Kein einziger Halm bewegt sich.
Dem Wald droht Brand. Er riecht nach Harz, welkem Laub und dürrem Holz. Äste knarzen, Zapfen und Rinde knistern.
Sie schwitzen in den Stoff Ihrer Kleidung hinein. Die Sonne brennt auf Ihrer klebrigen Haut und das Salz Ihres Schweißes erzeugt einen Juckreiz. Wer kann, hat sich in den Schatten verkrochen und vermeidet jede Bewegung.
Endlich ziehen mächtige Wolkenberge heran. Schwarzblau verdunkeln sie die Sonne. Es blitzt und donnert. Ein letzter heißer Wind weht den feinsten Sand davon. Feuchte, kühle Luft fällt herab.
Verdorrte Blätter wirbeln raschelnd umher. Und dann fallen die ersten lauwarmen Tropfen, schwer wie Blei. Sie schlagen auf dem Boden auf und werfen kleine Fontänen aus Staub in die Höhe.
Jetzt regnet es stärker. Das Laub aller Pflanzen zittert im Geprassel. Es scheint, als würden sie jubeln. Das Gras und das letzte Getreide auf den Feldern werden niedergedrückt. Wasser verdunstet auf dem heißen Boden. Dampf steigt auf. Und dann kommt der Moment, den ich niemals vergessen werde. Atmen Sie tief ein. Was riechen Sie? Genau! Den Duft des Regens, wenn er auf Staub fällt. Unverwechselbar. Einzigartig. Nichts ist vergleichbar. Dieser Duft ist das Wohltuendste, was mir je widerfahren ist. Er kann meine Wunden heilen. Wunden der Seele. Er rührt mich zu Tränen der Sehnsucht. Und ich erinnere mich wieder an sie und an unsere wenigen gemeinsamen Tage in einem fernen Sommer.

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Meine Lesung gestern im Café one in Thalfang aus meinem neuen Krimi „Christine Bernard – Der unsichtbare Feind“ hat mir wieder einmal sehr viel Freude bereitet. Viele bekannte Gesichter, ein geduldiges Publikum (die Lesung aus dem „Feind“ ist länger als üblich) und ein sehr angenehmes Ambiente gaben mir das Gefühl, unter Freunden zu sein. Vielen herzlichen Dank an alle Gäste und an die Veranstalterin. Hier sind die Bilder …

Geduldsprobe. Mehr als eine Stunde Lesung über ein streckenweise anspruchsvolles technisches Thema.

Anschliessende Fragestunde in gemütlicher Atmosphäre.

Darf nie fehlen. Bücher signieren.

Eigentlich ist das Café one Samstags geschlossen. Ganz besonderen Dank also an diese beiden Damen, die ihren freien Tag geopfert haben.

Vielen Dank, Tanja, für einen wundervollen Nachmittag.

(Info für Veranstalter: Wenn Sie auch einmal eine Lesung veranstalten möchten, gerne. Am Besten erreichen Sie mich via E-Mail. Klicken Sie hier und schreiben Sie mir.)

Veranlesungstaltungshinweis: Zur Veröffentlichung meines neuen Kriminalromans lese ich am Samstag den 06.05.2017 um 15:00 Uhr im Café one in Thalfang unter dem Motto „Crime Time am Nachmittag“.

Ich lese aus meinem soeben im acabus-Verlag erschienenen Kriminalroman “Christine Bernard – Der unsichtbare Feind”. Die Lesung dauert etwa 60 Minuten. Der Eintritt ist frei. Eine Platzreservierung ist erforderlich unter: 06504-9140141  oder via E-Mail an: ti@erbeskopf.de

cafe-oneCrime Time am Nachmittag
Café one
Bahnhofstraße 1
54424 Thalfang
06504-956780

Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste und einen unterhaltsamen Nachmittag mit einem hoch aktuellen Fall der sympathischen Kommissarin aus Trier.

Christine Bernard – Der unsichtbare Feind

Kriminalroman | 300 Seiten

Sind es Terroristen, die das Leben der jungen Trierer Kommissarin mit hinterhältigen Cyberattacken bedrohen? Oder steckt ein Geheimdienst dahinter? Christine Bernard erhält Personenschutz. Plötzlich zieht das Landeskriminalamt die Ermittlungen an sich und sperrt ihre Ermittlungsakten. Computerspezialisten werden abgezogen. Beweismittel verschwinden. Wem kann Christine noch vertrauen? Wer ist dieser scheinbar übermächtige Gegner, und wo befindet er sich?

Ein Cyberkrimi über einen Kampf mit ungleichen Waffen im Zeitalter der Digitalisierung. Aktuell, verstörend, hochspannend.

Zum Buch…

(Info für Veranstalter: Wenn Sie auch einmal eine Lesung veranstalten möchten, gerne. Am Besten erreichen Sie mich via E-Mail. Klicken Sie hier und schreiben Sie mir.)