Archive for the ‘Liebesgeschichten’ Category

Roman: „Glaube nie, das Leben sei vorhersehbar.“

Gibt es den einen Zeitpunkt, an dem sich zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind, begegnen müssen? Und was passiert, wenn sie sich verpassen?
Jonas Hartmann ist sich sicher, man bekommt die Dinge immer erst dann, wenn man sie nicht mehr braucht. Er plant seinen Ausstieg in die Einsamkeit der finnischen Wälder. Nur sein Wolfshund Rolf soll ihn begleiten.
Doch dann begegnet er Isabelle, der Liebe seines Lebens. Was nun? Die große Liebe wagen und das geordnete Leben aufgeben?
Plötzlich ist da noch diese rebellische Nadine, die behauptet, seine erwachsene Tochter zu sein.
Eine Reise durch den Herbst eines Lebens. Ein Roman über die große Liebe, die Vergänglichkeit des Seins und die Macht des Schicksals.

buch-kaufen4Taschenbuch (276 Seiten, ISBN: 978-3740734947)

eBook (ISBN: 978-3740756437)

Hier gibt es eine Leseprobe: Herbstlicht

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Textprobe aus:Das letzte Leuchten vor dem Winter

Lappland

20. Januar.
Der Wind heult und wirft Schneeflocken und kleine Eisnadeln gegen die Hütte. Ich höre es knistern und rieseln.
Das dicke Holz der Wände ächzt unter der Schneelast auf dem Dach und stemmt sich dennoch tapfer dem Sturm entgegen.
Seit 16:00 Uhr ist es dunkel.
Ich habe die Schlagläden geschlossen gelassen. Das Glas der Fenster hält den Winterstürmen nicht stand.
Draußen ist es kalt. Weit mehr als zwanzig Grad minus.
Die beiden alten Öfen halten dagegen. Die Raumtemperatur der fünfmal sieben Meter großen Hütte hält sich bei knapp zweiundzwanzig Grad plus.
Es riecht wie in einer Räucherkammer, weil der Wind hin und wieder den Qualm in den Kaminen niederdrückt.
An die Hütte schmiegt sich ein aus Brettern zu-sammengenagelter Schuppen. Darin herrscht Frost und der Wind pfeift durch die Ritzen. Durch eine mit einem dicken Vorhang verhangene Tür gelangt man dort hin.
Hunderte Scheite gespaltenes Holz stehen mannshoch in gewissenhaft gestapelten Reihen.
Wenn mir der Brennstoff ausgeht, beeile ich mich und lade mir flink ein paar Holzscheite auf die Arme. Nur schnell zurück in die warme Hütte. Meine Gesichtshaut glüht rosig, die Finger sind klamm. Dann lasse ich das Holz neben den Ofen poltern.

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