Sie möchten Spannung, Atmosphäre und eine Portion Erotik? Dann empfehle ich Ihnen Tim Svarts E-Book ‘Musik der Finsternis’ aus der Serie ‘A tribute to … Klassische Geschichten neu erzählt’.
Basierend auf einem Werk von Howard Phillips (H. P.) Lovecraft aus dem Jahre 1922 erzählt uns Tim Svart die Geschichte eines Literaturstudenten und der geheimnisvollen Schönen Viola.
Auch wenn Sie den armen Literaturstudenten um seine überaus ansehnliche Nachbarin beneiden, hätten Sie Viola angesprochen? In einem Magazin habe ich kürzlich gelesen, hübsche Frauen werden weniger oft angesprochen als Frauen mit durchschnittlichem Äußeren. Ein Dilemma. Wenn attraktive Frauen dann auch noch gebildet sind und womöglich erfolgreich, ist die Katastrophe perfekt. Viele verbleiben in unbefriedigenden Beziehungen oder bleiben Single.
Wer also die Gelegenheit hat, sollte sie nutzen. Da geht was, offenbar.
Wer hier mitliest, weiß, ich bevorzuge klassische Literatur oder eben solche, die sich daran anlehnt, und ich mag Autorinnen und Autoren, die diesen Schreibstil am Leben erhalten.
Klassische Geschichten neu zu erzählen halte ich für eine brillante Idee. Auf diese Weise bleiben uns die Klassiker erhalten und geraten nicht in Vergessenheit. Allerdings birgt ein solches Unterfangen auch eine Gefahr. Die neue Erzählung wird unweigerlich mit dem Original verglichen.
Tim Svart setzt sich diesem Risiko aus, und sein Mut wird belohnt. Mit ‘Musik der Finsternis’ braucht er das Urteil der Leser nicht zu fürchten.
Wie wohl für die meisten Menschen spielen visuelle Reize für mich eine große Rolle. Das Cover eines Buches stimmt mich auf die Geschichte ein. Ich beginne, mit einer entsprechenden Erwartung zu lesen. Passt das Cover nun nicht zum Inhalt, bin ich irritiert und enttäuscht. Ebenso verhält es sich mit dem Titel eines Werkes. Hier patzen selbst große Verlage und bekannte Autoren bisweilen.
Nicht so Tim Svart. Sein Buch-Cover und der gewählte Titel erhalten von mir ein extra Lob. Sorgfältig und mit Bedacht ausgewählt und gewissenhaft umgesetzt erzeugt schon der Eröffnungsbildschirm die richtige Stimmung, bevor man den ersten Absatz gelesen hat.
Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann ‘Die Grube und das Pendel’ 1842 von Edgar Allan Poe. Tim Svart wird wissen, was er damit tun soll.























